Diese 20 Aktien haben in der aktuellen Börsenwoche von Analysten eine negative Einstufung erhalten – darunter zum Beispiel Philips und Michelin. Alle Aktien mit Analysen.

JPMorgan setzte Michelin von "Neutral" auf "Underweight". Das Kursziel wurde von 140 auf 110 Euro abgeändert. Analyst Jose Asumendi setze nach der jüngsten Branchenkonferenz auf Autozulieferer wie Valeo. Der Experte sehe klare Signale für eine Stabilisierung der Autoproduktion in Europa und Nordamerika sowie eine V-förmige Erholung in China. Davon könnten Anleger mit Michelin weniger gut profitieren als mit Autozulieferern mit stärkerer Preismacht und Margenerholung. Michelin hänge größtenteils vom Ersatzreifengeschäft ab und hinke hinterher.

UBS stufte Phillips, den niederländischen Hersteller von Gesundheitstechnologie und Haushaltsgeräten, von "Neutral" auf "Sell" ab. Die Bankanalysten senkten das Kursziel von 26 auf 18 Euro. Die Phase sinkender Markterwartungen an die Niederländer halte an, schrieb UBS-Analyst Graham Doyle. Seine Schätzung für das bereinigte operative Ergebnis für 2022 liege um sechs Prozent unter dem Marktkonsens. Er sehe Risiken bezüglich der Rückrufe von bestimmten Schlaf- und Beatmungsgeräten und deren juristischen Folgen.

In dieser Börsenwoche setzten Wall-Street-Banken folgende Titel auf "Sell", "Underweight" und "Underperform":

Sell
H&M
Swiss Re
Philips
Beiersdorf
Hermes
Aareal Bank

Underweight
Wacker Chemie
Michelin
Siemens
Unilever
Rolls-Royce
Fresenius Medical Care
Credit Suisse
AB Inbev
Tag Immobilien
Auto1

Underperform
Salzgitter
DWS
Porsche
Givaudan

Hier geht es zur Verkaufsliste von vergangener Woche.

Autorin: Laura Ehrhardt, wallstreet:online Zentralredaktion


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