Die GameStop-Aktie (WKN: A0HGDX) hat wirklich eine Menge Kurspotenzial gezeigt. Die Aktie hat sich zwischenzeitlich vervielfacht. Ob das gerechtfertigt ist in Anbetracht des unternehmensorientierten Gesamtpakets? Man darf als Foolisher Investor jedenfalls zweifeln.

Jedenfalls bin ich inzwischen überzeugt: Wir müssen die Dynamik der GameStop-Aktie inzwischen in einem viel größeren Licht sehen. Das liegt unter anderem an kostengünstigen bis sogar kostenlosen Handelsmöglichkeiten wie Robinhood und führt dazu, dass die Börse zu einem Spiel geworden ist.

Das kann gefährlich sein. Doch trotzdem brauchen Foolishe Investoren weiterhin keine Angst zu haben, wenn sie ihre Werte beim Investieren nicht vergessen.

GameStop & Robinhood: Die Börse als Spiel!

Ja, es wirkt wirklich wie ein Spiel, wenn wir auf die Kursperformance der letzten Tage achten. Ein Spiel mit einer ganzen Menge Gewinnern. Immerhin konnten viele Kleininvestoren und Spekulanten, die früh an der Absprache auf diversen Plattformen teilgenommen haben, kurzfristig eine solide Rendite mitnehmen. Die Verlierer? Böse, böse Shortseller, die die Aktie leerverkauft haben. Personell wohl die Minderheit.

Die Börse ist dabei ein Spiel, wo plötzlich auch jeder einfach Zugriff bekommt. Über Handelsplätze wie Robinhood kann jeder einfach eine Order aufgeben. Auch ohne hohe Gebühren. Das bietet eine Menge Flexibilität, die plötzlich vorhanden ist. Eigentlich ist das wirklich gut. Immerhin können damit immer mehr Investoren vom Vermögensaufbau an der Börse profitieren.

Allerdings nicht so wie beim Spiel mit der GameStop-Aktie. Der Mix aus kurzfristigen Handelsmöglichkeiten, Momentum und einer fragwürdigen, kurzfristig ausgerichteten Strategie ist jedenfalls gefährlich. Nicht nur für Short-Seller. Nein, sondern besonders für die Menge an greater fools, die jetzt womöglich noch auf dieses hochvolatilen und mit Risiken verbundenen Papier aufspringen.

Bleib Foolish!

Um das vorwegzunehmen: Die Börse ist für mich kein Spiel und wird es auch niemals sein. Nein, sie sollte ein Weg sein, um langfristig ein Vermögen aufzubauen. Langfristig heißt dabei nicht Stunden oder Tage anstatt Minuten oder Sekunden. Nein, sondern Jahre oder Jahrzehnte. Das ist der Ansatz, den Foolishe Investoren wählen sollten.

Auch wenn Discountbroker wie Robinhood und Konsorten die Möglichkeit eröffnen, viel und bequem zu handeln, sollte man diese Möglichkeit vielleicht nicht nutzen. Langfristig ist weiterhin Buy-and-Hold gefragt, wenn es um den Vermögensaufbau geht. Und nicht ein schnelles Traden oder Zocken.

Alleine diese Einstellung kann entscheiden, ob du langfristig erfolgreich sein wirst. Oder möglicherweise nur kurzfristige Erfolge feiern kannst. Wobei das Momentum auch gegen dich laufen kann. Vielleicht bei der nächsten GameStop-Aktie, vielleicht beim nächsten kurzfristig gedachten Trade. Oder beim übernächsten. Die Börse ist jedenfalls kein Spiel, auch wenn der Zugriff immer einfacher wird.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2021

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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