PARIS (dpa-AFX) - Der französische Gasehersteller Air Liquide hat sich im ersten Quartal weiter erholt. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Schwankungen von Währungskursen und Energiepreisen, stiegen die Erlöse um knapp vier Prozent auf gut 5,3 Milliarden Euro, wie der Linde -Konkurrent am Freitag in Paris mitteilte. Damit traf Air Liquide die Erwartungen der Analysten. Auf berichteter Basis ging der Umsatz hingegen leicht um 0,7 Prozent zurück. Angaben zum Gewinn machte das Unternehmen nicht.

Eine gute Nachfrage aus dem Gesundheitsbereich spielte den Franzosen in der Gas- und Service-Sparte in die Karten, die fast die gesamten Konzernerlöse generiert. So versorgt Air Liquide etwa den Gesundheitssektor mit Sauerstoff. In den beiden anderen, deutlich kleineren Segmenten fiel das Wachstum erheblich stärker aus. Der Konzern hatte zudem 2020 ein Sparprogramm eingeleitet. Im ersten Quartal seien nun 95 Millionen Euro eingespart worden, hieß es. Damit liege Air Liquide auf Kurs, die jährlichen Kosten um 400 Millionen Euro zu senken.

Unternehmenschef Benoit Potier bestätigte den Ausblick auf das laufende Jahr. Demnach will Air Liquide den bereinigten Gewinn sowie die operative Marge steigern. Dabei klammert der Konzern Währungseffekte aus. Die Franzosen gehen davon aus, dass es im ersten Halbjahr noch vereinzelte lokale Lockdowns geben wird und erwarten dann in der zweiten Jahreshälfte eine Erholung./eas/mis