Die globalen Börsen sind in diesen Tagen mächtig im Korrekturmodus. Mit einzelnen Aktien und vielen individuellen Titeln geht es ordentlich bergab. Dabei erwischt es zyklische und weniger zyklische Aktien gleichermaßen. Quasi so, wie es im Rahmen einer ordentlichen Korrektur üblich ist.

Nichtsdestoweniger sind einige Aktien Profiteure einer solchen Korrektur. Ihr Geschäftsmodell ist und bleibt beständig, lediglich das Kursniveau wird günstiger und damit auch das Bewertungsmaß, das solche Aktien derzeit besitzt.

Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf die Aktien von General Mills (WKN: 853862) und Unilever (WKN: A0JMQ9), die zu diesem Kreis grundsätzlich dazugezählt werden können. Sowie darauf, was hier zu einer operativen Höchstform führen könnte, zumindest in einzelnen Quartalen.

General Mills: Günstiger und starke Dividendenklasse!

Eine erste Aktie, die mit einem soliden Geschäftsmodell in einem sehr defensiven Markt auf sich aufmerksam machen kann, ist die von General Mills. Dabei handelt es sich um einen Lebensmittelkonzern, der unter anderem Cornflakes, Fertigprodukte und neuerdings sogar Tiernahrung anbietet. Falls dir Cheerios und die bunten Lucky Charms etwas sagen: Solche Namen gehören zum Reich dieses Lebensmittelschwergewichts speziell aus dem Cornflakes-Segment.

Gegenwärtig wird General Mills mächtig günstig bewertet. Auf Basis eines derzeitigen Kursniveaus von 49,00 US-Dollar (Schlusskurs Freitag, 28.02.2020, maßgeblich für alle Kurse) und eines 2019er-Gewinns je Aktie in Höhe von 2,92 US-Dollar werden die Anteilsscheine mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich 16,8 bewertet. Für einen defensiven Lebensmittelkonzern, der moderat organisch im niedrigen einstelligen Prozentbereich wächst, ist das noch immer vergleichsweise preiswert.

Zudem zahlt General Mills eine ziemlich attraktive Dividende aus. Auf Basis der zuletzt ausgeschütteten 0,49 US-Dollar pro Quartal beläuft sich die Dividendenrendite hier derzeit auf glatte 4,00 %. Dabei zahlt General Mills seit über 100 Jahren stets zumindest eine Dividende aus, die überdies seit 20 Jahren konstant gehalten worden ist. Defensive Klasse und starke Dividenden können Investoren hier ergattern. Grundsätzlich womöglich ein cleverer Schachzug in der derzeitigen Korrektur.

Unilever: Ein ähnlicher Mix!

Einen ähnlichen Mix bieten derzeit außerdem die Anteilsscheine von Unilever. Hierbei handelt es sich um ein britisches Unternehmen, das ebenfalls im Lebensmittelsegment aktiv ist. Allerdings verfügt der Konzern zudem über eine Sparte im Bereich der Hygieneartikel. Auch Marken wie die Zahnpasta Signal gehören zu diesem Konsortium.

Unilever wird dabei ebenfalls vergleichsweise preiswert bewertet. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 47,65 Euro und einem 2019er-Gewinn je Aktie von 2,15 Euro beläuft sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis hier auf 22. Zugegeben, das ist etwas höher als bei General Mills. Allerdings noch immer niedriger als bei einem prominenten Schweizer Pendant.

Unilever gehört dabei ebenfalls zu den Aktien, die über eine attraktive Dividende verfügen. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus und einer derzeit quartalsweisen Ausschüttung in Höhe von 0,4104 Euro beläuft sich die Dividendenrendite hier auf 3,44 %. Ein ebenfalls hoher Wert für eine eher defensive Aktie, zumal die Dividende hier im kommenden Jahr vermutlich bereits das 25. Jahr in Folge angehoben wird, wodurch Unilever künftig zum Kreis der Dividendenaristokraten gehören dürfte.

Was ist mit den Hamsterkäufen?

Beide Aktien könnten außerdem indirekte Profiteure des Coronavirus sein. Viele Verbraucher agieren in diesen Tagen schließlich leicht panisch und legen sich Vorräte zu. So manch einer spricht von Hamsterkäufen. Die jeweiligen Produkte von Unilever und auch von General Mills könnten dabei möglicherweise zur ersten Wahl gehören, eben weil gerade Lebensmittel und Hygieneartikel im Fokus stehen.

Möglicherweise wird dieses Quartal daher sogar vergleichsweise stark für die beiden Unternehmen. Doch selbst falls nicht lauern hier noch immer solide Geschäftsmodell und interessante Dividendenaktien für Foolishe Investoren.

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Für den Aktienmarkt ging es lange Zeit immer weiter nach oben, bis sich im Frühjahr plötzlich alles verändert hat.

Das Coronavirus beschäftigt die ganze Welt, und auch die Börsen. Lieferketten werden unterbrochen, Reisen abgesagt und Konsum verschoben. Das wird nicht einfach für die Wirtschaft. Dabei war Deutschlands Wirtschaft bereits vor dem Coronavirus nicht stark.

Es ist sehr schwer, sich genau auszumalen, wie empfindlich die Börsen auf wirtschaftliche Schwäche reagieren werden. Man kann sich einige unschöne Szenarien vorstellen.

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Vincent besitzt Aktien von General Mills. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2020

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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