Es ist ein Monster auf vier Rädern: der Hummer. Ursprünglich als Statussymbol einiger Prominenter gefeiert, brachen die Absatzzahlen des Geländewagens alsbald massiv ein. Wohl auch weil der Kraftstoffverbrauch des Gefährts in astromischen Höhen lag (bis zu 30 Liter pro 100 Kilometer).

2010 stoppte General Motors (GM) dann die Produktion und wickelte die Marke ab, nachdem auch China offenbar kein Interesse an dem Koloss gezeigt hatte. Der US-Autobauer hatte nämlich versucht, die Marke Hummer ins Reich der Mitte zu bringen, scheiterte aber wohl an der Pekinger Regierung, die eine zu große Umweltbelastung durch das Riesenauto befürchtet haben soll.

Der Hummer kommt wieder – als E-Auto

Jetzt soll der Hummer, der übrigens auf dem US-Militärfahrzeug Humvee basiert, sein Comeback feiern, wie unter anderem der ARD-Börsendienst berichtete. Demnach wird GM das ikonische Gefährt neu auflegen – in Form einer Elektro-Variante. Angekündigt wurde der E-Hummer vor wenigen Tagen während des Super Bowls. Laut GM soll der elektrifizierte Koloss im Herbst 2021 auf den Markt kommen.

Einige technische Daten hat der Autobauer bereits preisgegeben. So soll der E-Hummer mit rund 1.000 PS aufwarten und innerhalb von etwa 3 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen können. Beobachter rechnen mit einem Startpreis von 90.000 Dollar. GM wird wohl im Rahmen der Detroiter Autoshow am 20. Mai Näheres zum neuen Produkt bekannt geben.

Frontalangriff auf Tesla

Branchenkenner sehen in der elektrifizierten Wiederauferstehung des Hummers einen Frontalangriff auf Teslas Cybertruck, der ähnliche Dimensionen vorzuweisen hat.

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