LÜNEBURG (dpa-AFX) - Ein Lüneburger Zahnarzt ist vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, sich und seine Mitarbeiterinnen früher als bisher vorgesehen gegen Covid-19 impfen zu lassen. Der Mann hatte die Aufnahme in die höchste Impfpriorität beantragt, weil er und sein Personal einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt seien. Das Verwaltungsgericht Lüneburg wies das zurück (Az. 6 B 6/21).

Die Impfreihenfolge für das medizinische Personal sei nicht zu beanstanden, teilte das Gericht am Freitag mit, denn bei der Betreuung von Covid-19-Patienten sei die Gefahr, dem Virus ausgesetzt zu sein, deutlich höher als beim Zahnarzt. Dieser könne Corona-Verdachtsfälle schon vor Betreten der Praxis herausfiltern. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig. Der Zahnarzt kann binnen zwei Wochen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen./cwe/DP/eas