Die Energieeffizienz eines Unternehmens hat laut Goldman Sachs direkten Einfluss auf den Aktienkurs. Wer die großen Profiteure der Energiewende sein könnten, glauben die Goldmänner zu wissen.

Ob Aktienkurse fallen oder steigen, hänge auch davon ab, in welchem Umfang sich Unternehmen mit erneuerbaren Energien beschäftigen. "Kohlenstoff wird zunehmend zu einem Faktor, der sich auf die Aktienauswahl und -bewertung auswirkt, angetrieben durch den zunehmenden Druck der Regulierungsbehörden und Netto-Null-Investitionsstrategien", so die Investmentbank in einem Bericht.

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur, auf die sich CNBC bezieht, müssten Investitionen in saubere Energie jährlich dreimal so hoch bis 2030 ausfallen, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. "Mit Blick auf die Zukunft glauben wir auch, dass die Verbesserung der Energieeffizienz als wichtiges Thema für Investoren weltweit zunehmen wird, angesichts verschiedener nationaler Sorgen um Energiesicherheit und Energieknappheit", sagten die Goldmänner.

Die Investmentbank hat Unternehmen identifiziert, die ihre Energieeffizienz deutlich gesteigert haben in den vergangenen drei Jahren. Ihnen traut Goldman zu, sich langfristig eine gute Ausgangslage in der Wettbewerbsposition durch eine bessere Energieeffizienz zu schaffen.

Die Bank schaute sich unter anderem nach Unternehmen mit einer geringeren Kohlenstoffintensität um, bei denen die indirekten Emissionen ihrer Meinung nach einen erheblichen Anteil an der gesamten Kohlenstoffbilanz haben. Dazu zählte sie die Sektoren Banken, Immobilien, Halbleiter und technische Hardware. Diese Branchen seien in der Lage, ihren CO²-Fußabdruck in einem bedeutenden Umfang zu reduzieren. Vorn sehen die Goldman-Analysten vor diesem Hintergrund den Apple-Zulieferer AAC und die US-amerikanische Parfümeriekette Bath & Body Works.

Autor: Nicolas Ebert, wallstreet:online Zentralredaktion


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