Die beiden deutschen Bankwerte starteten furios ins neue Jahr, konnten aber bislang noch nicht die entscheidenden Akzente auf der Oberseite setzen. Bei beiden steigt aus charttechnischer Sicht die Spannung und die zentrale Frage lautet: Können doch noch frische Kaufsignale generiert werden? Die Aktie von JPMorgan Chase legte im zweiten Halbjahr 2019 eine fulminante Rally auf das Börsenparkett. Seit einigen Handelstagen scheint hier aber die Luft raus zu sein.

Nach den temporären Turbulenzen sind die Aktienmärkte wieder zurück in ihrer Spur. Das Umfeld ist weiterhin positiv zu bewerten. In den nächsten Tagen und Wochen stehen die Bewertungen aber auf dem Prüfstand, denn in den USA nimmt die Quartalsberichtssaison nun so langsam Fahrt auf. Finanzwerte werden unter der Woche für die ersten Highlights sorgen... Bleiben wir gleich bei JPMorgan Chase.

Das Unternehmen wird bereits morgen (Dienstag, 14.01.) mit seinen Q4-Daten 2019 aufwarten. Der Blick auf den oberen Chart macht deutlich, dass frische Impulse durchaus willkommen sein dürften, denn nach dem kurzen Vorstoß über die 140,0 US-Dollar ging der Aktie zuletzt ein wenig die Puste aus. Im Vorfeld der Daten hat sich der Wert auf den Bereich um 135,0 US-Dollar zurückgezogen. Weitere wichtige Unterstützungen lassen sich in den Bereichen 130,0 / 127,0 US-Dollar sowie um 120,0 US-Dollar lokalisieren. Vor allem der Zone um 120,0 US-Dollar messen wir eine große Bedeutung bei. Das Chartbild der Deutschen Bank hat sich zuletzt erheblich aufgehellt.

Zum Jahreswechsel gelang der wichtige Schritt über die Marke von 7,0 Euro. Nach einem erneuten Test dieser Marke konnte sich die Deutsche-Bank-Aktie schließlich von ihr lösen und setzte hierbei auch über die massiven Widerstandsbereiche um 7,35 Euro und 7,70 Euro. Die Zonen um 7,35 Euro und 7,0 Euro sollten nun tunlichst nicht mehr unterschritten werden. Aktuell hat sich die Aktie in die Reichweite der 8,0 Euro vorgekämpft. Der Bereich 8,0 / 8,3 Euro stellt nun die aus unserer Sicht entscheidende Hürde dar. Die charttechnische Konstellation bei der Commerzbank ist ganz ähnlich.

Die Aktie hat ihren markanten Widerstandsbereich um 6,0 Euro erreicht. Solange diese Hürde nicht gemeistert wird, ist die zurückliegende Erholung allerdings ein Muster ohne Wert. Zuletzt gab es bereits den einen oder anderen Versuch, die 6,0 Euro zu überwinden, doch bislang sprang noch nichts Zählbares dabei heraus. Ein Sprung über die 6,0 Euro würde weiteres Potential in Richtung 6,5 Euro erschließen. Um den Kontakt zur wichtigen Zone nicht zu verlieren, sollten im Idealfall die 5,7 Euro nicht mehr unterschritten werden. Einen Rücksetzer unter die 5,3 Euro gilt es unter allen Umständen zu vermeiden.

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