BERLIN (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat sich am Montag mit Sozial- und Verbraucherschutzverbänden über die Folgen der Gaskrise ausgetauscht. Habeck habe erneut betont, dass Energiesparen das Gebot der nächsten Monate sei sowohl für die großen Industriekunden, aber auch für die privaten Verbraucher, so das Ministerium. Kleine Maßnahmen könnten in der Summe viel bewirken.

Nach der drastischen Verringerung der Gaslieferungen aus Russland hatte die Bundesregierung die Alarmstufe im Notfallplan Gas ausgerufen. "Gas ist von nun an ein knappes Gut in Deutschland", sagte Habeck am Donnerstag. Er hatte Maßnahmen angekündigt, um den Gasverbrauch vor allem in der Industrie zu senken.

An dem Gespräch am Montag nahmen Vertreter der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, der Verbraucherschutzverbände teil sowie der Sozialpartner und Umweltverbände. Verabredet worden sei ein kontinuierlicher Austausch mit allen Akteuren./hoe/DP/ngu