Nach dieser Enthüllung dürfte so manchem Passagier die Lust am Fliegen vergehen. Denn wie ein FBI-Bericht nun darlegt, ist es einem Hacker aus den USA offenbar gelungen, sich in die Bordelektronik verschiedener Airbus- und Boeing-Maschinen einzuschleusen und diese zu manipulieren. So berichtet es "Focus Online" unter Berufung auf den Nachrichtensender CNN.

IT-Experte hackt sich in Airbus- und Boeing-Flugzeuge

Demnach hackte sich der US-amerikanische Internetsicherheits-Experte Chris Roberts in die Bordelektronik der Airbus- und Boeing-Maschinen und erlangte unter anderem die Kontrolle über deren Turbinen. Roberts wurde daraufhin in Gewahrsam genommen - aus Angst, er könne die öffentliche Sicherheit gefährden. Auf Twitter hatte der IT-Experte berichtet, sich während eines Fluges in das System der Maschine zu hacken.

Bereits im Februar hatte Roberts das Problem gemeldet. In einem Verhör des FBI gab er an, sich bis zu 20 Mal in das Unterhaltungssystem (Inflight Entertainment System) verschiedener Passagierflugzeuge gehackt zu haben. Einmal sei es ihm sogar gelungen, die Schubkontrolle eines Flugzeuges zu beeinflussen. Er soll dem Flugzeug-Computersystem das Kommando "CLB" für "Climb" ("Steigen") gegeben haben. Roberts selbst weist die Vorwürfe zurück.