Ohne Zweifel hat sich die HelloFresh-Aktie (WKN: A16140) zu einer bemerkenswerten Wachstumsgeschichte gemausert. Insbesondere in den letzten ca. anderthalb Jahren hat die Aktie gezeigt, dass sie Potenzial besitzt. In Zeiten von COVID-19 hat sich das Wachstum sogar noch einmal deutlich beschleunigt.

Das Momentum bei HelloFresh hielt weiter an. Im ersten Quartal dieses neuen Geschäftsjahres 2021 kletterten die Umsätze schließlich ein weiteres Mal um ca. 104 % im Jahresvergleich auf 1,44 Mrd. Euro. Ein überaus starkes Wachstum, das jedoch weiterhin in Zeiten der Pandemie geleistet worden ist.

In den nächsten Wochen und Monaten, vielleicht auch ein, zwei, drei Jahren könnte eines jedoch zur Probe ausstehen: nämlich wie stark das Ökosystem ist. Eine Frage, die sich seit einiger Zeit immer mehr aufdrängt, allmählich jedoch relevanter denn je werden dürfte.

HelloFresh: Wie stark ist das Ökosystem …?

Wie stark das Ökosystem ist, können wir inzwischen sehr eindeutig quantifizieren. Mit Blick auf das erste Quartal beziehungsweise das Zahlenwerk für diesen Zeitraum erkennen wir: Der Nutzerkreis ist auf 7,28 Mio. aktive Besteller angewachsen, die inzwischen 29,28 Mio. Bestellungen aufgeben. Pro Nutzer entspricht das einem durchschnittlichen Wert von 4,0 Bestellungen je Kunde, wobei wir eine Tendenz erkennen:

Jede dieser Kennzahlen konnte zuletzt ein weiteres Mal gesteigert werden. Die aktiven Nutzer konnten beispielsweise im Jahresvergleich um 74,2 % wachsen. Die Anzahl der Bestellungen hingegen um 98 % und die Bestellungen je Kunde wuchsen um ca. 14 %. Keine Frage: Da zeigt sich auch das qualitative Wachstum.

Allerdings ist das genau der Anknüpfungspunkt, der jetzt immer relevanter wird. Nämlich die Frage, ob HelloFresh auch nach COVID-19 bei jeder dieser Kennzahlen ein konsequentes Wachstum vorweisen kann. Oder aber, ob die qualitative Wachstumsgeschichte anfängt, ein kleines bisschen zu schwächeln.

Auch eine Frage veränderter Nutzergewohnheiten

Damit einhergehen dürfte zudem eine andere Frage im Kontext von HelloFresh: Nämlich, ob sich in den letzten ca. anderthalb Jahren die Gewohnheiten der Verbraucher nachhaltig verändert haben. Der Versand von Kochboxen könnte sich in einen Großteil der inzwischen über 7 Mio. aktiven Kunden eingeschlichen haben. Auch post COVID-19 könnte das weiterhin zu einem Wachstumsmarkt im E-Commerce führen.

Nach der Pandemie könnten mehr Verbraucher jedoch wieder zum eigenen, flexiblen Einkaufen und Selbstkochen übergehen und genau das ist der springende Punkt: Es steht die Frage im Raum, ob sich HelloFresh ein Ökosystem kreiert hat, das in großer Anzahl die Gewohnheiten der Nutzer verändert hat. Das sollte idealerweise dazu führen, dass nicht nur die aktuelle Ausgangslage gehalten werden kann. Nein, sondern auch dazu, dass es ein konsequentes Wachstum in diesem Markt gibt.

In den nächsten Wochen und Monaten sollte sich genau das zeigen. Foolishe Investoren mit Blick auf HelloFresh könnten jetzt auch wissen, auf welche Kennzahlen sie dazu in den kommenden Monaten und Jahren blicken sollen.

Der Artikel HelloFresh-Aktie: Das Ökosystem steht zur Probe aus ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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