Hermès hat seinen seit vielen Jahren anhaltenden Wachstumskurs auch im 1. Halbjahr 2019 fortgesetzt. Der Konzern liefert kontinuierlich Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Nicht einmal die Finanzkrise 2008/2009 konnte dem Konzern etwas anhaben. Das unterstreicht die hohe Anziehungskraft der Marke und die Loyalität seiner Kunden. In den vergangenen 20 Jahren (bis Ende 2018) hat sich der Umsatz mehr als versiebenfacht, und der Gewinn kletterte um mehr als das 16Fache.

Wie werthaltig das Wachstum des Konzerns ist, zeigt sich an der Margenentwicklung; die operative Marge wurde im gleichen Zeitraum von 21 auf den bisherigen Rekordwert von 34,9% gesteigert. Die Eigenkapitalrendite liegt bei über 20%. Im 1. Halbjahr betrug das Umsatzplus 15,1%. Das operative Ergebnis legte in der gleichen Größenordnung zu, und die operative Marge erreichte mit34,8% nahezu das Rekordniveau aus 2018.

Die Gewinnentwicklung (+7%) spiegelt nicht die tatsächliche Ertragskraft wider. Der Vorjahreswert wurde durch einen einmaligen Erlös aus einem Immobilienverkauf in Hongkong begünstigt. Unter Ausklammerung dieses Effekts erreichte das Gewinnplus ebenfalls 15%. Geografisch betrachtet ist die Region Asien-Pazifik der wichtigste Absatzmarkt mit einem Umsatzanteil von rund 50%. Mit einem Umsatzplus von 21,1% war sie auch das Zugpferd der Geschäftsentwicklung. Das mit Abstand wichtigste Segment Lederwaren/Sattlerei steuert ebenfalls rund die Hälfte zum Umsatz bei.

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