RIO DE JANEIRO (dpa-AFX) - Beim weltgrößten Eisenerzförderer Vale wächst die Hoffnung auf ein Ende der Talfahrt. In den ersten drei Monaten des Jahres holte der Bergbaukonzern 77,5 Millionen Tonnen Erz aus der Erde. Das waren 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr und zudem der höchste Wert in einem Auftaktquartal für Vale, wie das Unternehmen in der Nacht zu Donnerstag in Rio de Janeiro mitteilte. Damit sieht sich der Konzern auf Kurs, sein Produktionsziel für dieses Jahr von 340 bis 350 Millionen Tonnen zu erreichen.

Kräftiger Rückenwind kommt von den Erzpreisen. Sie haben sich in diesem Jahr dank zuletzt wieder abflauender Sorgen um die Wirtschaftsentwicklung in China um fast 50 Prozent auf mehr als 60 US-Dollar erholt. Zudem zahlen sich die Kosteneinsparungen aus, so dass Analysten in den vergangenen Monaten reihenweise ihre Gewinnschätzungen für Vale erhöhten. Der Kurs der Vale-Aktie hat in diesem Jahr schon 63 Prozent zugelegt und übertrifft damit die Konkurrenz von BHP Billiton (plus 14 Prozent) und Rio Tinto (plus 22 Prozent). Im vergangenen Jahr hatte Vale vor allem wegen Abschreibungen einen Verlust von 12,1 Milliarden US-Dollar verbucht./enl/men/jha/