Wiesbaden (dpa) - Das überdurchschnittlich sonnige Frühjahr hat für eine hohe Stromerzeugung aus Photovoltaik gesorgt. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, lag der Anteil der Netzeinspeisung von Solarstrom im April bei 17,2 Prozent. Grund für den vergleichsweise hohen Wert sei das gute Wetter mit einem Sonnenstunden-Rekord in den Monaten März, April und Mai gewesen: Allein im April habe die Sonne rund 294 Stunden geschienen.

Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge war dies der sonnigste Frühling seit Beginn der Aufzeichnungen 1951. 55,6 Prozent der gesamten Strommenge in Deutschland stammten nach Angaben der Wiesbadener Statistiker im April aus erneuerbaren Energiequellen. Den größten Anteil hatte dabei den Angaben zufolge Windkraft mit 24,2 Prozent.

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