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Holcim und Bloomberg Media erforschen gemeinsam zirkuläre Städte mit dem ersten Barometer seiner Art

20.01.2022 / 10:15


  • "Circular Cities Barometer" untersucht, wie Städte die Kreislaufwirtschaft integrieren
  • Kreislaufwirtschaft stärkt die Wirtschaft von Städten auf eine Weise, die klimafreundlich, positiv für die Natur und sozial integrativ ist
  • Ergebnisse werden auf dem Bloomberg Green Earth Summit vorgestellt
     

Holcim und Bloomberg Media haben gestern auf der Bloomberg-Veranstaltung "The Year Ahead" das erste "Circular Cities Barometer" angekündigt. Dieses Instrument ist eine neue massgeschneiderte inhaltliche Zusammenarbeit, die sich mit Kreisläufstädten befasst.

Die Weltwirtschaft ist auf ein noch nie dagewesenes Volumen von 94 Billionen US-Dollar angewachsen und wird bis 2040 die Ressourcen von 2,3 Planeten verbrauchen. Damit dieses Wachstum den Menschen und dem Planeten zugute kommt, ist die Kreislaufwirtschaft der Schlüssel zur Umstellung unserer Wirtschaft von einer linearen "take-make-waste"-Wirtschaft auf eine zirkuläre "reduce-reuse-recycle". Städte stehen bei diesem Wandel an vorderster Front, angetrieben durch ihre steigende Bevölkerung und ihr Wachstum. Um die Struktur von Kreislaufstädten als Katalysatoren für nachhaltiges Wachstum besser zu verstehen, lanciert Holcim in Zusammenarbeit mit Bloomberg das weltweit erste "Circular Cities Barometer", um Leuchtturmprojekte auf der ganzen Welt zu identifizieren und zu würdigen. Die ersten Ergebnisse des Barometers werden auf dem Green Earth Summit von Bloomberg im April 2022 vorgestellt.

Jan Jenisch, Holcim CEO: "Die Kreislaufwirtschaft ist die Chance unserer Zeit. Sie ermöglicht wirtschaftliches Wachstum auf eine Art und Weise, die klimafreundlich, naturfreundlich und sozial inklusiv ist. Meine Vision für das Bauwesen ist es, mehr Neues aus Altem zu machen und in jedem neuen Gebäude recycelte Materialien zu verwenden. Um besser zu verstehen, wie Städte zu mehr Kreislaufwirtschaft befähigt werden können, freue ich mich über die Zusammenarbeit mit Bloomberg und die Einführung des ersten "Circular Cities Barometer"."

Lauren Kiel, General Manager für Bloomberg Green bei Bloomberg Media: "Wir freuen uns, mit Holcim zusammenzuarbeiten, um zu untersuchen was es braucht, um Städte zu Kreislaufstädten zu machen. Die Untersuchungen reichen von wichtigen Hebeln, die es zu verstärken gilt, bis hin zu Engpässen, die beseitigt werden müssen. Indem wir das Gefüge einer kreisförmigen Stadt besser verstehen, können wir zirkuläres Leben für alle ermöglichen."

Die Kreislaufwirtschaft stärkt die lokale Wirtschaft auf eine Weise, die gut für die Menschen und den Planeten ist. Sie ist sozial integrativ, da sie neue Arbeitsplätze in den Bereichen Recycling, Reparatur und Leasing schafft. So wird geschätzt, dass pro 10.000 Tonnen Abfall, die recycelt werden, mehr als 100 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Kreislaufwirtschaft ist klimafreundlich, da durch das Recycling von 80 Prozent der Materialien bis zum Jahr 2040 mindestens 50 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen aus der Atmosphäre entfernt werden könnten. Sie ist auch positiv für die Natur, da der Ersatz von neuen durch recycelte Materialien die Artenvielfalt erhält.

Die Städte stehen an vorderster Front, wenn es darum geht, den Übergang von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft zu vollziehen. Wir gehen davon aus, dass bis 2050 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben wird, was einer Zunahme von 2,5 Milliarden Menschen entspricht. Die einzige Möglichkeit, wie die Städte wachsen und gleichzeitig die Grenzen unseres Planeten einhalten können, ist, dass sie sich zu einer Kreislaufwirtschaft entwickeln. Die Städte verfügen über die kritische Masse, etwas zu bewirken, und über über einen breiten Zugang zu recycelten Materialien.

Da unsere Welt jeden Monat das Äquivalent von New York City baut, kommt dem Bausektor eine Schlüsselrolle bei der Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft zu. Holcim geht mit gutem Beispiel voran und wird in diesem Jahr geschäftsübergreifend über 50 Millionen Tonnen Material recyceln. Bis 2030 will das Unternehmen diese Quote im Rahmen seiner "Net Zero Roadmap" auf 100 Millionen Tonnen verdoppeln. Holcim konzentriert sich dabei auf drei wichtige Hebel:

  • Recycling von Materialien mit Fokus auf Urban Mining, um mehr neue Gebäude aus rezyklierten Materialien zu bauen. Mit ECOPlanet hat Holcim den weltweit ersten Zement auf den Markt gebracht, der zu 20 Prozent aus rezyklierten Bau- und Abbruchabfällen besteht.
     
  • Reduzierung des Materialverbrauchs und des ökologischen Fussabdrucks von Gebäuden durch intelligentes Design und den Einsatz von Technologien vom 3D-Druck bis zu DYNAMax, dem ultimativen Hochleistungsbeton, um mit weniger mehr zu bauen.
     
  • Instandsetzung und Renovierung von Gebäuden, um deren Lebensdauer zu verlängern. Das Angebot an intelligenten und energieeffizienten Lösungen, von der Dacheindeckung bis hin zu Dämmsystemen, wird dabei ständig erweitert .

Weitere Einzelheiten über den Ansatz von Holcim zur zirkulären Bauwirtschaft finden Sie unter: www.holcim.com/circular-construction.

Über Holcim
Holcim schafft Fortschritt für Menschen und den Planeten. Als weltweit führender Anbieter von innovativen und nachhaltigen Baulösungen ermöglicht Holcim grünere Städte, intelligentere Infrastrukturen und verbessert den Lebensstandard auf der ganzen Welt. Mit Nachhaltigkeit als Kernstück der Strategie wird Holcim zu einem "Net Zero"-Unternehmen, bei dem die Menschen und Communities im Mittelpunkt des Erfolgs stehen. Das Unternehmen treibt die Kreislaufwirtschaft voran und ist weltweit führend im Recycling, um mit weniger mehr zu bauen. Holcim ist das Unternehmen hinter einigen der weltweit vertrauenswürdigsten Marken im Bausektor, darunter ACC, Aggregate Industries, Ambuja Cement, Disensa, Firestone Building Products, Geocycle, Holcim und Lafarge. Holcim ist ein Unternehmen mit 70 000 Mitarbeitenden, die sich weltweit in vier Geschäftsbereichen für den Fortschritt der Menschen und des Planeten einsetzen: Zement, Transportbeton, Zuschlagstoffe sowie Lösungen & Produkte.

Weitere Informationen sind verfügbar unter www.holcim.com sowie auf den sozialen Medien LinkedIn und Twitter                                  

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