BORNHEIM (dpa-AFX) - Die für ihre Baumarktkette bekannte Hornbach Holding hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/22 einen Rekordumsatz erzielt und weitere Marktanteile in Deutschland sowie ihren europäischen Märkten hinzugewonnen. Dabei erlöste das Unternehmen hierzulande mit knapp 2,8 Milliarden Euro 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das im SDax notierte Unternehmen am Dienstag im rheinland-pfälzischen Bornheim mitteilte. Der Konzern entwickelte sich damit nach eigenen Angaben deutlich besser als die deutsche Baumarkt-Branche.

Allerdings rechnet der Vorstand weiterhin mit Belastungen, unter anderem durch Preisinflation, instabile Lieferketten und Engpässen in der Logistik. Viele der Herausforderungen der vergangenen zwei Jahre hätten sich durch die aktuellen geopolitischen Turbulenzen sogar verstärkt, sagte der Vorstandsvorsitzende der Hornbach Baumarkt AG, Erich Harsch, laut Mitteilung. Daher habe das Management mit Lieferanten neue Bezugsquellen erschlossen und zusätzliche Lagerkapazitäten geschaffen. Zudem nutze Hornbach auch andere Transportmöglichkeiten, um die Warenverfügbarkeit sicherzustellen.

Bereits am Montagnachmittag hatte Hornbach erste Zahlen auf vorläufiger Basis bekannt gegeben. So stieg der Erlös des Geschäftsjahres 2021/22 (per Ende Februar) um 7,7 Prozent auf knapp 5,9 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) wuchs um etwa 11 Prozent auf 364 Millionen Euro. Weitere Details sowie eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr will die Hornbach Holding am 17. Mai veröffentlichen./ngu/jha/