Eines weiß ich ganz sicher: Nämlich, dass ich nicht weiß, wann der nächste Crash kommt. Vielleicht dauert es Tage, vielleicht Wochen oder Monate. Oder möglicherweise Jahre. Das ist etwas, das ich nicht mit Sicherheit vorhersagen kann. Allerdings auch niemand anderes mit absoluter Sicherheit. Es gibt schließlich nur Indikatoren, der Rest ist schwer vorherzusagende Börsenpsychologie im Extremen.

Ich weiß zwar nicht, wann der nächste Crash kommt. Dafür gibt es allerdings andere, wichtigere Dinge, die ich mit Blick auf eine solche volatile Phase beeinflussen kann. Hier sind zwei überaus essenzielle Dinge. Vielleicht solltest du darüber auch einmal etwas intensiver nachdenken.

Ich weiß, dass ein Crash kommt

Wie gesagt: Ich weiß nicht das Wann, aber grundsätzlich weiß ich, dass es einen weiteren Crash geben wird. Im Laufe meines Investorenlebens, das eigentlich gerade erst begonnen hat, rechne ich sogar noch mit einer Menge weiterer überaus volatiler Phasen. Wobei die Tendenz in einem zunehmend digitalen Handel zunehmen könnte.

Das ist eine erste wichtige Erkenntnis: Nichtsahnend darauf los zu investieren in der Hoffnung, dass alles unendlich lange gut geht, ist naiv. Statistisch gesehen gibt es einen ausgewachsenen Crash mindestens einmal pro Jahrzehnt. Wenn wir das wiederum weiterdenken, so erkennen wir: Viele Foolishe Investoren sollten sich damit auseinandersetzen, dass es eine solche extreme Phase gibt. Oder zu jeder Zeit geben könnte.

Wer das im Hinterkopf behält, der muss gar nicht wissen, wann der nächste Crash kommt. Es reicht, sich darauf einzustellen und zu überlegen, wie man sich bestmöglich vorbereitet. Oder auch, wie man seinen Vorteil aus einer solchen volatilen Phase ziehen kann. Was jeder nämlich ebenfalls wissen sollte: Nach der Korrektur oder dem Börsencrash kommt auch wieder eine Rallye.

Ich kann mich möglichst gut vorbereiten

Zudem weiß ich zwar nicht, wann der nächste Crash kommt. Wohl aber, dass ich selbst viele Dinge in der Hand halte, um mich ideal auf eine volatile Phase vorzubereiten. Das fängt beispielsweise damit an, dass ich meine Watchlist stets gepflegt habe. Oder auch mein Portfolio von Beteiligungen bereinige, an die ich strategisch nicht mehr glaube und die bloß Platz in meinen Reihen vergeuden. Gerade mit Blick auf die hohen Bewertungen könnte es sich anbieten, sich von einigen Kandidaten zu trennen, von denen man nicht überzeugt ist.

Allerdings hört es damit nicht auf: Da ich nie sagen kann, wann sich Chancen ergeben, kann ich pragmatisch agieren. Das umfasst beispielsweise, dass ich Geld auf meinem Verrechnungskonto bereithalte, um umgehend handeln und zukaufen zu können. Oder mich bei Nervosität einfach von der Börse mal ein paar Wochen oder Monate fernhalte.

Das sind die Dinge, die ich selbst beeinflussen kann. Dabei muss ich gar nicht wissen, wann der nächste Crash kommt. Vorbereitung ist manchmal die halbe Miete.

Der Artikel Ich weiß nicht, wann der nächste Crash kommt, aber ich weiß, dass ich diese Dinge beeinflussen kann ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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