DRESDEN (dpa-AFX) - Die Stimmung in den ostdeutschen Unternehmen hat sich im Februar trotz anhaltender Corona-Beschränkungen aufgehellt. Im Vergleich zum Vormonat stieg das Ifo-Geschäftsklima von 88,9 auf aktuell 90,4 Punkte, wie das Ifo-Institut in Dresden am Donnerstag mitteilte. Die Unternehmen beurteilten nach Angaben der Wirtschaftsforscher vor allem ihre Erwartungen für die nächsten Monate optimistischer als noch zu Jahresbeginn.

In der Industrie, die durch den Lockdown wesentlich weniger stark betroffen ist als der Handel und die Dienstleister, stieg das Geschäftsklima im Februar merklich. Die ostdeutschen Industrieunternehmen bewerteten die laufenden Geschäfte etwas besser als im Vormonat, sie hoben zugleich den Ausblick auf die kommenden sechs Monate deutlich an. Eine ähnliche Stimmung zeigte sich auch im Baugewerbe. Im ostdeutschen Handel gaben sich die Unternehmen für die nächste Zeit laut Ifo-Institut optimistischer als noch im Monat zuvor, im Dienstleistungsbereich hingegen stiegen die Erwartungen nur geringfügig.

Das Ifo-Geschäftsklima für Ostdeutschland basiert auf etwa 1700 monatlichen Meldungen von Firmen verschiedener Branchen. Sie werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Der Ifo-Index gilt als Frühindikator für die Konjunktur./raz/DP/men