Die steilen Rohstoffrallyes schüren Inflationsängste. Aber nicht nur Rohstoff-Investments bieten sichere Häfen. Bei diesen Dividendentiteln können sich Anleger gegen hohe Preise absichern und trotzdem Renditen einfahren.

Die heftigen Kursausschläge von Rohstoffpreisen sind eine Folge des Ukraine-Krieges und den daraus resultierenden Lieferunterbrechungen. Zusätzlich belasten Inflationssorgen die Börsen. Aber stellen Rohstoffe nach den Preisrallyes noch eine Option für Anleger dar, um sich abzusichern?

Laut Deutsche Bank ist Vorsicht geboten. Zwar mögen Rohstoffe, die zu Beginn des vergangenen Jahres Tiefststände erreicht haben, im Vergleich zu anderen Finanzanlagen immer noch billig erscheinen. Allerdings betont die Bank auch, dass sie sehr volatil sein können und die langfristigen Renditen schlecht waren:

Über einen Zeitraum von 150 Jahren bis zum vergangenen Sommer erzielte Öl nach Abzug der Inflation eine jährliche Rendite von -0,42 Prozent, Weizen -1,12 Prozent und Kupfer von -0,56 Prozent. Dem steht eine Rendite von 6,57 Prozent für US-Aktien gegenüber, einschließlich Inflation und Dividenden, so die Bank.

Goldman Sachs empfiehlt dividendenstarke Aktien als Alternative zu Rohstoffen: Die Ausschüttungen der S&P 500 Unternehmen werden laut den Marktstrategen in den kommenden zehn Jahren voraussichtlich um sieben Prozent jährlich steigen. Ein wesentlich langsameres Wachstum der Ausschüttungen preise der Markt immer ein. Aktien mit hohen Dividendenrenditen und hohem Dividendenwachstum hätten außerdem in Zeiten, in denen die Inflation über sechs Prozent lag, den Markt weit hinter sich gelassen, so die Goldmänner.

Goldman Sachs hat einen Korb von 50 Dividenden-Königen zusammengestellt. Barron’s hat daraus sechs Top-Picks für Anleger gewählt, die Inflationsängste haben und sich über einen sehr volatilen Aktienmarkt sorgen:

Verizon
Devon Energy
Simon Property Group
T. Rowe Price Group
Snap-On
Broadcom

 

Autorin: Gina Moesing, wallstreet:online Zentralredaktion


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