FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Immobilienkonzern Dic Asset setzt ungeachtet des coronabedingten Trends zum Homeoffice weiter auf gut laufende Büroimmobilien. Das Unternehmen legt deshalb einen neuen offenen Spezialfonds für diesen Bereich mit einem Volumen von 1,6 Milliarden Euro auf. Der Fonds sei volumenmäßig das bisher größte Investmentvehikel in der Geschichte des Unternehmens, teilte DIC Asset am Freitag in Frankfurt mit. Der im SDax notierte Konzern habe bereits für das gesamte vorgesehene Eigenkapital von 800 Millionen Euro Zusagen.

Mit den Beurkundungen für den neu aufgelegten Fonds sei das Volumen von Immobilienankäufen konzernweit auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Damit sei das ursprüngliche Ziel von 700 Millionen Euro bis 1,1 Milliarden Euro übertroffen worden. Weitere Transaktionen seien bis Jahresende geplant. Das Startportfolio des neuen Fonds umfasst den Angaben nach vier Immobilien für rund 780 Millionen Euro an verwaltetem Vermögen (Assets under Management).

"Mit dem bereits vollständig gezeichneten Eigenkapital werden wir weitere vielversprechende Investitionen tätigen", sagte DIC-Asset-Manager Christian Bock. Zu den vier Startimmobilien des Fonds zählen der Neubau "Deka Office Hub" in Frankfurt und das modernisierte "Wilhelminenhaus" in Darmstadt, das langfristig an das Land Hessen vermietet ist und bisher im direkt gehaltenen Immobilienstand des Unternehmens ist.

DIC Asset hält zum einen Immobilien direkt und betreibt in der Sparte Institutional Business zum anderen Investment-Vehikel, über die sie gemeinsam mit anderen Investoren Immobilien ankauft. Gemessen am Volumen ist die zweite Sparte deutlich größer. Ende September waren dort Immobilien mit einem Marktwert von 6,6 Milliarden gebündelt - konzernweit waren es 8,7 Milliarden Euro./ngu/zb/stk