Biontech (WKN: A2PSR2)-Aktien haben in den letzten Wochen stärker korrigiert. Nach einem vorherigen starken Anstieg handelt es sich dabei aber eher um eine normale Gegenbewegung. Nachteilig wirkt sich bisher nur die neue Konkurrenz durch Merck & Co. (WKN: A0YD8Q) aus. So könnte neben den Impfstoffen auch bald ein antivirales Mittel auf den Markt kommen.

1. Ausschuss empfiehlt Booster-Impfung

Doch abgesehen von dieser Meldung gibt es zu Biontech weiterhin nur positive News. Zuletzt empfahl der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) die von dem Unternehmen angestrebte Zulassung einer Booster-Impfung, für Personen über 18 Jahre, mindestens sechs Monate nach der zweiten Spritze.

Meist folgt die EMA der Expertenempfehlung, sodass die Booster-Impfung für den wahrscheinlich bald für alle 27 EU-Staaten genehmigt wird. Zuvor hatte Biontech eigene Impfstoffstudiendaten eingereicht. Mittlerweile liegen zudem viele Daten aus der Praxis vor, die mitberücksichtigt wurden. So wurde in Israel bereits seit Sommer 2021 eine dritte Impfung durchgeführt. Ursache sind die vielen Virusvarianten, gegen die so ein noch höherer Schutz aufgebaut wird.

2. Biontech präsentiert Krebsimpfstoffdaten

Biontech arbeitet unterdessen bereits intensiv an neuen mRNA-Impfstoffen. Im November 2021 wird das Unternehmen auf der 36. Jahrestagung der Society for Immunotherapy of Cancer (SITC) neue Ergebnisse präsentieren.

„Wir sind ermutigt durch die beträchtlichen Fortschritte innerhalb unseres Onkologie-Portfolios, da mehrere Programme nun zum Tragen kommen. Sie stellen für uns entscheidende Schritte auf dem Weg zur nächsten Generation der Krebsimmuntherapie dar und wir freuen uns darauf, die Daten auf einer wichtigen Konferenz mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu teilen“, so die Biontech-Mitgründerin Dr. Özlem Türeci.

3. Valneva weitet seine Impfstoffforschungen aus

Valneva (WKN: A0MVJZ) musste zuletzt einen Rückschlag hinnehmen. So hatte Großbritannien überraschend seinen COVID-19-Impfstoff-Liefervertrag gekündigt, obwohl das Land die Valneva-Forschungen unterstützt. Das französische Unternehmen weitet dennoch seine COVID-19-Impfstoff-Untersuchungen aus.

Für die Phase-III-Studie mit Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren hat Valneva mit der Rekrutierung von Teilnehmern begonnen. Darüber hinaus führt das Unternehmen eine Studie über eine Booster-Impfung durch. Sie wird sechs Monate nach der Erstimpfung gegeben.

Valneva möchte Anfang des vierten Quartals 2021 die Ergebnisse seiner Zulassungsstudie mit Erwachsenen bekannt geben. In wenigen Tagen entscheidet sich somit die vorläufige Entwicklungsrichtung für die Aktie. Aufgrund des vorzeitigen Rückzugs Großbritanniens würden besonders gute Ergebnisse eher überraschen.

„Unsere Teams bei Valneva sind nach wie vor fest entschlossen, den Entwicklungsplan für VLA2001 umzusetzen und unseren inaktivierten Impfstoff allen Patientengruppen zugänglich zu machen, die davon profitieren könnten. Wir erhalten weiterhin täglich Nachrichten von Menschen auf der ganzen Welt, die auf einen inaktivierten Impfstoff warten. Valneva ist daher weiterhin davon überzeugt, dass unser differenzierter Impfstoffkandidat einen Beitrag zum laufenden Kampf gegen die COVID-19-Pandemie leisten kann. Wir sind zuversichtlich, dass viele Länder und Aufsichtsbehörden unseren inaktivierten COVID-19-Impfstoff in Betracht ziehen werden“, so Valnevas CEO Thomas Lingelbach.

Der Artikel Impfstoff: 3 News von der Biontech-Aktie und Valneva-Aktie ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Christof Welzel, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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