Sollte man in der Korrektur ETFs kaufen? Ganz ehrlich: Ja, langfristig orientiert kann das eine ziemlich clevere Entscheidung sein. Ähnlich wie bei einzelnen Aktien gilt schließlich auch bei den breiten Märkten, dass eine günstigere Bewertung langfristig orientiert das Renditepotenzial erhöhen kann.

Trotzdem gibt es einige Dinge, die man beim ETF-Kaufen beachten sollte. Vor allem in der Korrektur. Riskieren wir heute daher einen Blick auf drei überaus relevante Faktoren, die du als Foolisher Investor zumindest im Hinterkopf behalten solltest.

ETFs kaufen in der Korrektur: Die Rendite

ETFs kaufen in der Korrektur heißt natürlich, dass man sein Renditepotenzial erhöhen kann. Allerdings ist das mit der Rendite insgesamt so eine Sache. Häufig liest man, dass gerade kostengünstige Indexfonds auf eine Rendite zwischen 7 und 9 % pro Jahr kommen. Allerdings: Das sind Durchschnittswerte, die je nach Index und Zeitraum schwanken können.

Dieses Renditemaß ist jedoch ein Durchschnittswert. Gerade die Korrektur zeigt: Auch beim Kaufen eines ETF gibt es Risiken und Volatilität. Das bedeutet, dass es auch mal bergab gehen kann. Möglicherweise auch kurzfristig, immerhin könnte aus einer Korrektur schließlich noch ein Crash werden.

Wer einen ETF kauft, der sollte sich daher nicht nur auf die Chance konzentrieren. Nein, sondern auch auf das Risiko achten, das sich alles andere als leugnen lässt. Foolish ist es, für beide Marktszenarien zu planen.

Zeitpunkt streuen beim ETF-Kaufen in der Korrektur

Wer einen ETF in der Korrektur kaufen möchte, der sollte auch andere Dinge bedenken. Beispielsweise, dass man den Zeitpunkt seiner Investition diversifizieren kann. Man muss schließlich nicht direkt einen höheren Einsatz in einen kostengünstigen Indexfonds investieren.

Mithilfe von kostengünstigen und häufig sogar kostenlosen Sparplänen auf ETFs ist das eine Möglichkeit. Allerdings kann man auch manuell ETFs in einer Korrektur zu verschiedenen Zeitpunkten kaufen. Beispielsweise, indem man einen gewissen Betrag X einfach in mehrere Tranchen unterteilt und nach Korrekturniveaus oder fixen Intervallen den jeweiligen Passivfonds nachkauft.

Das wiederum könnte das Risiko eines ungünstigen Zeitpunkts etwas verringern. Allerdings: Eine Korrektur und ein möglicher Discount ist insgesamt langfristig orientiert zumindest nicht der schlechteste Zeitpunkt. Auch das darf man gerne im Hinterkopf behalten.

Möglichst breite Märkte kaufen!

Wer zudem einen ETF in der Korrektur kaufen möchte, der darf einen Fokus nicht vergessen: Man sollte mit Blick auf eine anvisierte, durchschnittliche Rendite auch bei einem Querschnitt bleiben. Das bedeutet, man sollte darauf achten, dass der Index, den man auswählt, auch möglichst marktbreit ist.

Vielleicht sollte man auch einen Blick auf die historische Rendite riskieren, das schult das Auge für das Wesentliche. Der S&P 500 hat als marktbreiter, jedoch etwas konzentrierterer und tech-lastiger Index den MSCI World beispielsweise renditetechnisch abgehängt. Breiter Markt ist ebenfalls nicht breiter Markt, auch das gilt es zu berücksichtigen.

Der Artikel In der Korrektur ETFs kaufen: 3 Dinge, die ich beachten würde! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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