PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Börse <DE0005810055> ist in den Leitindex der Eurozone, den EuroStoxx 50 <EU0009658145>, aufgerückt. Das erklärte der Index-Anbieter Stoxx Ltd., eine Tochter der Deutschen Börse, am Montagabend. Wirksam werden die Beschlüsse am Montag, 23. September, zum Handelsstart. Abgestiegen ist für die Deutsche Börse Unibail-Rodamco-Westfield <FR0013326246>.

Adidas <DE000A1EWWW0> hat unterdessen den Sprung in den Stoxx 50 verpasst. Stattdessen ist der britische Medienkonzern Relx <GB00B2B0DG97> in den währungsgemischten Index für die 50 größten Unternehmen Europas aufgestiegen. Wie erwartet stiegen die beiden Energiekonzerne Enel <IT0003128367> und Iberdrola <ES0144580Y14> auf. Herausgefallen sind der spanische Telekomkonzern Telefonica <ES0178430E18>, der Bergbaukonzern und Rohstoffhändler Glencore <JE00B4T3BW64> sowie die spanische Bank BBVA <ES0113211835>.

Wichtig sind Index-Änderungen vor allem für Fonds, die Indizes exakt nachbilden (ETF). Dort muss dann entsprechend umgeschichtet und umgewichtet werden, was Einfluss auf die Aktienkurse haben kann./ck/ag/jha/fba