LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Industrierecycler Befesa hat sich im ersten Quartal weiter von den Belastungen durch die Corona-Pandemie erholt.Der Umsatz stieg verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 7,6 Prozent auf 192,6 Millionen Euro, wie der SDax -Konzern am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Die besseren Erlöse basierten vor allem auf höheren Preisen für Zink sowie für Aluminiumlegierungen sowie größere Volumina bei Sekundäraluminium. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 45,6 Prozent auf 48,8 Millionen Euro, was mehr ist als von Analysten im Mittel erwartet. 2021 soll das Ebitda auf 165 bis 190 Millionen Euro steigen und damit um bis zu 50 Prozent wachsen.

Unterm Strich verdiente Befesa im ersten Quartal 24,8 Millionen Euro - ein Plus von knapp 70 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Zudem teilte das Management mit, die Expansion in China laufe weiterhin nach Plan. Die Anlage in der Provinz Jiangsu wurde im ersten Quartal fertiggestellt, die Arbeiten am Werk in der Provinz Henan sollen nach dem Sommer abgeschlossen sein.

Bei der Dividende wurde der Vorstand nun konkreter. So sollen 1,17 Euro pro Aktie ausgeschüttet werden. Zuvor hatte Befesa eine Dividende zwischen 0,88 und 1,17 Euro je Anteilschein in Aussicht gestellt./ngu/mis