Das Warten auf die Fed bestimmt das Handelsgeschehen an den Aktienmärkten, auch im Dax. Die US-Notenbank entscheidet auf der turnusmäßigen Sitzung des FOMC in dieser Woche über ihre weitere Geld- und Zinspolitik. Den Finanzmärkten werden die Ergebnisse dieser Beratungen am morgigen Mittwoch (16.09.) bekanntgegeben. Trotz des vergleichsweise ruhigen Handels können einige Einzelwerte, insbesondere aus dem Technologiebereich, wichtige Akzente auf der Oberseite setzen. Bleiben wir zunächst bei der Aktie des deutschen Halbleiterproduzenten Infineon (WKN: 623100 ISIN: DE0006231004  Ticker-Symbol: IFX).

Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung (04.09.) konsolidierte der Wert den vorangegangenen Versuch, über das Juli-Hoch bei 23,6 Euro vorzustoßen. Der Aktie gelang es Anfang September zwar, kurzzeitig über die 23,6 Euro vorzudringen, doch bereits im Bereich von 24,3 Euro endete der Vorstoß und fiel wieder in sich zusammen. Anschließend trat die Aktie in eine Konsolidierungsphase ein. Bereits der Verlauf dieser Verschnaufpause nährte die Hoffnung darauf, dass sich die Aktie bald wieder aufmachen könnte, eine erneute Attacke auf den Widerstandsbereich zu lancieren. Vor diesem Hintergrund war es eminent wichtig, dass sich die Infineon-Aktie bereits im Bereich von 22,5 Euro fangen konnte und so nicht den Kontakt zum Widerstandscluster 23,6 / 24,3 Euro verlor. In den letzten Handelstagen baute sich erneut Druck auf. Der zentrale Widerstandsbereich stand zur Disposition und wurde zu Beginn der aktuellen Handelswoche attackiert. Nun gilt es. Der Ausbruchsversuch über die 24,3 Euro muss zügig an Höhe gewinnen; sprich, die Aktie sollte sich schleunigst vom Ausbruchsniveau entfernen. Die Fortsetzung über die 25er Marke hinweg wäre ein weiterer wichtiger Fingerzeig. Dass Ausbruchssituationen durchaus eine fragile Angelegenheit sind, hatten wir bereits ein ums andere Mal an dieser Stelle thematisiert. Insofern gilt es auch, die Unterseite im Auge zu behalten. Insbesondere sollte es nun nicht mehr unter die 22,5 Euro gehen. Ein solches Szenario würde die Neubewertung der Lage erforderlich machen. Nicht ganz so rund läuft es derzeit bei der Aktie der deutschen Softwareunternehmens SAP (WKN: 716460 ISIN: DE0007164600 Ticker-Symbol: SAP).

Bei der SAP-Aktie dominiert seit geraumer Zeit eine stark ausgeprägte Handelsspanne. Auf der Oberseite limitiert der Bereich um 143,2 Euro, auf der Unterseite der Bereich um 131,0 / 130,0 Euro. Zuletzt verlor die Aktie ein wenig den Kontakt zur Oberseite der Range. Aktuell scheint das Momentum aus der Aktie gewichen zu sein. Eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung in den nächsten Tagen / Wochen sollte daher nicht überraschen.

 (DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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