Der Dax musste am gestrigen Montag (17.01.) ohne die Unterstützung der US-Börsen auskommen. Diese blieben aufgrund eines Feiertags (Martin Luther King Day) geschlossen. Ohne diese Stütze fiel es dem Dax schwer, Dynamik zu entwickeln.

Das Handelsgeschehen spielte sich unterhalb von 16.000 Punkten ab. Es bleibt dabei: Um die Tür auf der Oberseite aufzustoßen, muss der Dax über die 16.300 Punkte hinweg ausbrechen. Gleichzeitig muss es für den Index darum gehen, Rücksetzer auf 15.800 Punkte zu begrenzen. Sollte es hingegen noch einmal unter die 15.500 Punkte gehen, könnte es noch einmal eng werden.

Für unsere beiden heutigen Protagonisten SAP und Infineon dürfte derzeit eine wichtige Phase laufen. Bleiben wir zunächst bei der Aktie des deutschen Softwarekonzerns SAP.

SAP – „Schwächeanfall“ gut überstanden; zumindest erst einmal

In unserer letzten Kommentierung (vom 07.01.) zu SAP (WKN: 716460  ISIN: DE0007164600  Ticker-Symbol: SAP) thematisierten wir einen Rücksetzer, der die Aktie des Softwarekonzerns kurzzeitig noch einmal in arge Bedrängnis brachte.

SAP

Im Fokus stand hierbei der Bereich um 120 Euro (inkl. der 200-Tage-Linie und der 38-Tage-Linie), der angelaufen wurde, nachdem SAP vom 125er Widerstand ablassen musste. In der Folgezeit war die Zone hart umkämpft. Kurzzeitig drohte sogar eine Ausdehnung der Bewegung auf 115 Euro / 113 Euro, doch SAP konnte zunächst Schlimmeres abwenden.

Die zuletzt thematisierte potentielle W-Formation (Doppelboden im Bereich von 115 Euro / 113 Euro; Zwischenhoch im Bereich von 129+ Euro) ist zwar noch immer im Rennen, doch verblassen ihre Konturen derzeit immer mehr. Um das Szenario wieder zu beleben, muss SAP zunächst zügig über die 125 Euro und im Anschluss über die 129,7 Euro. Ein Rücksetzer unter die Zone 115 Euro / 113 Euro würde eine Neubewertung der Lage notwendig machen.

Infineon – Abwärtstrend muss durchbrochen werden

Infineon (WKN: 623100  ISIN: DE0006231004  Ticker-Symbol: IFX) zeigte sich zuletzt zwar stabil oberhalb der wichtigen Unterstützungszone 38,6 Euro / 37,7 Euro, aber nach oben ging nicht viel.

Infineon

Das Handelsgeschehen bei Infineon wird gegenwärtig vom kurzfristigen Abwärtstrend (grün dargestellt) sowie von einem massiven Widerstandscluster (Horizontalwiderstände, 38-Tage-Linie) dominiert. Durch diesen Widerstandsbereich muss sich Infineon wühlen, um das Chartbild aufzuhellen.

Kurzum. Infineon muss das markante Hoch bei 43,8 Euro aus dem Weg räumen, um die Tür auf der Oberseite weit aufzustoßen. Auf der Unterseite hat die Zone 38,6 Euro / 37,7 Euro zentrale Bedeutung.

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