Sorgen bezüglich der Inflation haben sich zuletzt bereits ein wenig an der Börse breitgemacht. Insbesondere in den USA hat es einen signifikanten Anstieg bei den Teuerungsraten gegeben. Das wiederum schürt die Sorgen, dass sich die Geldpolitik rächt und derzeitige Anlagemöglichkeiten vielleicht weniger attraktiv sind.

Einige Wirtschaftswissenschaftler rechnen sogar damit, dass die Inflation in den USA auf 5 bis 6 % steigen könnte. Keine Frage: Das wäre ein hohes Maß und deutlich über den in der Regel ausgegebenen Zielwerten um 2 %. Solche Prognosen verunsichern natürlich zusätzlich.

Aber wie sieht es eigentlich hierzulande rund um dieses Thema aus? Eine überaus interessante Frage, zu der es glücklicherweise gerade eine aktuelle Wasserstandsmeldung gibt.

Inflation: Auf höchstem Stand seit 2011

Wie jetzt unter anderem die Nachrichtenagentur dpa berichtet, ist die Inflation auch in Deutschland auf dem höchsten Stand seit dem Jahre 2011. Allerdings noch auf einem überaus komfortablen Niveau im Vergleich zu den USA oder den oben genannten Prognosen. Im Mai lag der Wert jedenfalls vorläufigen Berechnungen zufolge bei 2,5 %. Das geht aus einer Ermittlung des Statistischen Bundesamtes hervor.

Zur höheren Teuerungsrate hätten unter anderem höhere Preise für Energie geführt, die im Durchschnitt um 10 % gestiegen sind. Aber auch die neue CO2-Abgabe aus diesem Jahr lässt Kraftstoff teurer werden, was unterm Strich zwei treibende Faktoren für die Inflation gewesen sind. Wir erkennen daher: Es gibt vereinzelte Treiber, die wir für dieses Maß verantwortlich machen können.

Trotzdem handelt es sich um einen kurzfristigen Peak bei der Teuerungsrate. Sowie um einen Wert, der über dem ausgegebenen Ziel der EZB liegt. Stehen wir daher vor einem Problem, auf das wir jetzt in irgendeiner Weise reagieren sollten?

Grundsätzlich immer ein Thema

Vielleicht sollten wir die aktuellen Werte in einen anderen Kontext rücken. Inflation ist nämlich kein neues Thema, sondern plötzlich einfach nur im Fokus der Investoren. Der Anstieg der Teuerungsrate auf Hochs mag dazu beitragen. Grundsätzlich gibt es jedoch eigentlich konsequent eine Entwertung des Geldes, zumindest wird eine solche anvisiert. Der Zielwert der EZB beläuft sich, wie gesagt, auf einen Wert von knapp unter 2 %. Wir erkennen daher: Eigentlich ist alles weitgehend normal, zumindest hierzulande.

Beschleunigt sich die Inflation, könnte sie natürlich zu einem Problem werden. Ob es dazu kommt, dürfte sich jedoch zeigen. Positiv ist jedenfalls, dass es bloß vereinzelte Treiber dieser Entwicklung gibt, die unter anderem auf den Energiemarkt zurückzuführen sind.

Trotzdem ist auch diese Wasserstandsmeldung ein Indikator dafür, dass Geld konsequent weniger wert wird. Sowie, dass Foolishe Investoren nicht nur mit Blick auf aktuelle Schlagzeilen, sondern immer vorbeugend aktiv sein sollten. Aktien sind für gewöhnlich ein guter, langfristiger Schutzmechanismus. Durch Werte und Renditen ist dein Vermögen in gewisser Weise gespeichert und geschützt.

Der Artikel Inflation: Auch hierzulande ein Problem für Investoren & Sparer? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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