Bob Swan tritt als CEO von Intel (WKN:855681) zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch, den 13.01. bekannt gab. Er wird die Position bis zum 15. Februar bekleiden, dann wird er durch den aktuellen CEO von VMware (WKN:A0MYC8) und ehemaligen Intel-Manager Pat Gelsinger ersetzt.

Swans Amtszeit dauerte nicht lange. Er wurde im Januar 2019 formell zum CEO ernannt, nachdem er sieben Monate als Interimsleiter fungierte. Seine Regentschaft umfasste nicht die glorreichsten Jahre des einmal dominanten Chipherstellers; im vergangenen Sommer verzögerte sich beispielsweise der Markteinführung von Intels neuen 7-Nanometer-Chips erheblich.

Erst kürzlich hat der langjährige Kunde Apple die ersten Versionen seines eigenen Chips, des M1, vorgestellt. Im Anschluss daran wurde berichtet, dass ein anderer langjähriger Partner, Microsoft, ebenfalls seinen eigenen Weg bei der Chipentwicklung geht.

Letzten Monat schickte der aktivistische Investor Daniel Loeb vom Hedgefonds Third Point einen Brief an Omar Ishrak, den Vorstandsvorsitzenden von Intel. In dem Brief drängte Loeb, wie es seine Gewohnheit ist, auf diese Veränderungen im Geschäftsansatz. Er schrieb auch, dass es “strategische Alternativen bewerten” solle, was üblicherweise mit einem Verkauf gleichgesetzt wird. Loebs Briefe sind dafür bekannt, dass sie ihre Zielunternehmen beeinflussen.

Zu dieser Zeit deuteten verschiedene Medienberichte darauf hin, dass Third Point einen Anteil von fast 1 Milliarde US-Dollar an dem Unternehmen angesammelt hatte.

Was den neuen Chef Gelsinger betrifft, so kehrt er zu seinen unternehmerischen Wurzeln zurück. Bevor er 2012 zum CEO von VMware ernannt wurde, war er Chief Operating Officer von EMCs Information Infrastructure Products; dieser Geschäftsbereich ist jetzt Teil von Dell Technologies.

Er war nach 30 Jahren bei Intel, wo er seine Karriere im Alter von 18 Jahren begann, zu EMC gewechselt. Zu seinen Leistungen gehörte es, der erste Chief Technology Officer zu werden.

The post Intel wechselt seinen CEO appeared first on The Motley Fool Deutschland.

Unsere Top Nischenaktie mit Potential zum Technologiestar

Jedes Amazon von morgen fängt mal klein an. Deswegen sind Small Caps so interessant. Unsere Top Small Cap für 2021, von der viele unserer Analysten begeistert sind, bedient einen wichtigen und schnell wachsenden Markt, der in Zeiten von Corona-Präventionen noch wichtiger wird.

Die Zahl an Datenverletzungen und Hacker-Angriffen nimmt immer weiter zu, und sich dagegen zu schützen wird deshalb immer wichtiger. Unsere Top Nischenaktie hilft Firmen bei der Login-Verwaltung und Datensicherheit ihrer Mitarbeiter, egal von wo sie arbeiten.

Das ist besonders wichtig beim Home-Office. Dass hier die Nachfrage enorm ist, zeigt schon das letztjährige Umsatzwachstum von 47 %. In unserem brandneuen Sonderreport nennen wir dir alle Details.

Jetzt hier kostenlos abrufen!

Teresa Kersten, eine Mitarbeiterin von LinkedIn, einer Microsoft-Tochter, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Eric Volkman auf Englisch verfasst und am 14.01.2021 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Microsoft. The Motley Fool empfiehlt Intel und VMware.

Motley Fool Deutschland 2021

Autor: Motley Fool beitragende Investmentanalysten

Jetzt den vollständigen Artikel lesen