«Ich sehe ein enormes Potenzial in unseren Portfoliounternehmen»

Patrick Lowry (32) ist einer der versiertesten Manager und Krypto-Influencer in Europa. Er ist Gründer und CEO der Iconic Holding, eine auf Bitcoin und andere Token fokussierte Asset-Management-Gruppe und ein Portfoliounternehmen der Cryptology Asset Group.

Bevor er die Iconic Holding gründete, war er Mitglied des Venture-Capital-Teams der Deutschen Börse, Senior Associate bei der Private-Equity-Firma Graham Partners in Philadelphia und Wirtschaftsprüfer bei PwC im Bereich Asset Management Assurance Services. Er ist zugelassener Wirtschaftsprüfer.

Patrick Lowry wurde am 18. Februar zum CEO der Cryptology Asset Group ernannt, Europas größter börsennotierter Crypto-Investmentgesellschaft (ISIN: MT0001770107; Ticker: 4UD; www.cryptology-ag.com), mit einem geschätzten Net Asset Value (NAV) von mehr als 550 Mio. EUR. Wir haben uns das erste Interview mit ihm sichern können.

Herr Lowry, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen Position. Was hat Sie dazu bewogen, diese Aufgabe anzunehmen und was ist Ihre Vision für Cryptology?

Patrick: Cryptology hat seit Gründung im Jahr 2018 ein exzellentes Portfolio an Beteiligungen an Firmen aus dem Blockchain-Sektor aufgebaut. Dazu zählt beispielsweise eine Beteiligung an block.one, den Machern von EOS, und an Northern Data, dem weltweit führenden Anbieter von Rechenzentrumsdienstleistungen für große HPC-Kunden und Bitcoin-Mining-Unternehmen. Insgesamt liegt der NAV von Cryptology bei mehr als 550 Mio. EUR, was etwa 205 EUR je Aktie entspricht. Ich sehe ein enormes Potenzial in unseren Portfoliounternehmen, und es reizt mich sehr, mit ihnen und dem großartigen Team von Cryptology zusammenzuarbeiten, um die Verbreitung von Blockchain- und Krypto-Assets weiter voranzutreiben.

Sie haben den NAV pro Aktie erwähnt. Die Aktien notieren derzeit aber deutlich unter diesem NAV.

Patrick: Ja, und eine meiner Hauptaufgaben ist es, dies durch verstärkte Investor-Relations-Arbeit zu ändern. Cryptology ist ein schlafender Riese, und es ist an der Zeit ihn aufzuwecken. Eine Investition in Cryptology-Aktien ermöglicht es Investoren, indirekt in marktführende Unternehmen wie block.one zu investieren, die selbst nicht börsennotiert sind. Zudem ist unser NAV extrem konservativ berechnet. Viele Beteiligungen sind darin noch zu Anschaffungskosten bilanziert, obwohl sich deren Wert deutlich positiv entwickelt hat. Daher verdient die Cryptology-Aktie aus meiner Sicht einen Aufschlag auf den NAV, nicht den derzeitigen starken Abschlag.

Mehrere Unternehmen, wie z.B. Elon Musks Tesla, schichten derzeit ihre USD und Euro-Bestände in Bitcoin um. Cryptology hat bisher nur Investitionen in kryptobezogene Unternehmen getätigt, besitzt aber unseres Wissens nach nicht direkt Bitcoin, ETH, EOS oder andere Token.

Das ist richtig, könnte sich aber bald ändern. Und wir haben wie gesagt eine Beteiligung an block.one. block.one hält eine der größten Bitcoin-Positionen weltweit. Indirekt besitzen wir ca. 4.000 Bitcoin.

Sie haben einen interessanten Lebenslauf, da Sie sowohl bei regulierten Institutionen wie der Deutschen Börse als auch in der Kryptowelt gearbeitet haben, die als eher unreguliert gilt. Welche Welt gefällt Ihnen besser?

Patrick: Regulierung und Krypto müssen nicht im Widerspruch zueinanderstehen. Ich bin mir sicher, dass eine umsichtige Regulierung maßgeblich dazu beitragen wird, die Akzeptanz von Krypto voranzutreiben und die Vision von Cryptology von einer tokenisierten Welt zu verwirklichen. Mein Lebenslauf verkörpert, was Cryptology sein möchte: Europas führende Investmentgesellschaft, die es Privatanlegern und institutionellen Investoren ermöglicht, von dem zu profitieren, was unsere Gründungsinvestoren, Christian Angermayer und Mike Novogratz, und ich als die größte Gelegenheit zur Schaffung von Vermögen in unserem Leben sehen.

Cryptology wird derzeit nur an deutschen Börsen gehandelt, somit ist es für internationale Investoren nicht einfach, in das Unternehmen zu investieren.

Patrick: Das ist richtig. Die Cryptology-Aktie wird an mehreren deutschen Börsen gehandelt, darunter Börse Düsseldorf, Gettex und Tradegate. Um die Handelsliquidität zu erhöhen und uns für neue Aktionärsgruppen zu öffnen, prüfen wir aktuell ein internationales Listing.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg!


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