Walmart profitiert anscheinend vom Ende des Lockdowns in den USA. Die erhöhte Inflationsrate könnte dem größten Einzelhändler der USA ebenfalls in die Karten spielen. Frische Zahlen aus dem vergangenen dritten Quartal.

Walmart meldet für das dritte Quartal 2021 einen Gewinn pro Aktie von 1,45 USD. Der Konsens der Analysten-Schätzungen lag bei einem durchschnittlichen Gewinn je Aktie von nur 1,40 USD.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Einzelhandelsriese mit einem bereinigten Gewinn von etwa 6,40 USD pro Aktie. Die Analysten tippten vorher für das ganze Geschäftsjahr auf einen Gewinn von 6,34 USD je Aktie.

Die Gesamtumsätze im dritten Quartal erhöhten sich um rund vier Prozent auf 140,53 Mrd. USD (134,7 Mrd. USD im Vorjahr). Das übertraf die Erwartungen der Wall Street-Analysten von 135,40 Mrd. USD.

Beim Gesamtjahres-Umsatz liegt der Durchschnitt der Schätzungen bei 563,90 Mrd. USD (559,15 Mrd. USD Jahresumsatz in 2020).

Das Ende des Lockdowns in den USA ist für Walmart von Vorteil: Walmart-CEO Doug McMillon sagte laut einer Pressemitteilung des Unternehmens, dass der Einzelhändler Marktanteile im Lebensmittelbereich gewinne, da die US-Verbraucher in die Geschäfte zurückkehrten.

Analysten vermuten, dass Walmart mit seiner "Everyday Low Price"-Strategie die Phase der erhöhten Inflationsrate besser überstehen könnte. Verbraucher würden - so die Vermutung – in Zeiten von steigenden Preisen eher bei diesen "Everyday Low Price"-Angeboten bei Lebensmitteln, Kleidung und anderen Waren in Walmart-Geschäften und  über die Wallmart-Website des Einzelhändlers kaufen, anstatt sich an die Konkurrenz zu wenden.

„Die Inflation wird den Einzelhändlern wahrscheinlich etwas helfen, weil einige dieser großen Unternehmen in der Lage sind, die Preise zu erhöhen und ihre Gewinnspannen zu halten“, sagte Robert Pavlik, Portfoliomanager bei Dakota Wealth, laut dem Handelsblatt.

Text: Christoph Morisse, wallstreet:online Zentralredaktion


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