Warren Buffett legt nach: Während Berkshire Hathaway in dieser Woche für eine Milliarde US-Dollar weitere 18,1 Millionen Aktien von Occidental Petroleum kaufte, veräußerte Hedgefonds-Milliardär Carl Icahn alle Anteile.

Aus den am Mittwoch bei der SEC eingereichten Unterlagen geht hervor, dass Berkshire Hathaway durchschnittlich 54,41 US-Dollar pro Aktie, also insgesamt 985 Millionen US-Dollar für die neuen Aktien gezahlt hat.

Insgesamt besitzt Berkshire nun nach eigenen Angaben 136,4 Millionen Stammaktien des Ölriesen. Das entspricht mehr als 13 Prozent der verfügbaren Occidental Petroleum-Aktien.

Berkshire besitzt außerdem Optionsscheine für den Kauf von fast 84 Millionen weiteren Aktien zu einem Ausübungspreis von knapp 60 US-Dollar pro Aktie. Wenn man sie mit einbezieht, beträgt Berkshires Anteil fast 22 Prozent.

Die Aktien von Occidental sind in diesem Jahr um mehr als 80 Prozent gestiegen, da die Ölpreise ein Mehrjahreshoch erreicht hatten.

Gegenüber CNBC sagte Buffett Anfang März: "Wir haben am Montag [28. Februar] mit dem Kauf begonnen und so viel gekauft, wie wir konnten." Buffett habe am Wochenende zuvor beschlossen, mit dem Kauf zu beginnen, nachdem er eine Abschrift der Telefonkonferenz über die Gewinne von Occidental vom 25. Februar gelesen hatte: "Ich habe jedes Wort gelesen und gesagt, das ist genau das, was ich tun würde. Sie [CEO Vicki Hollub] führt das Unternehmen auf die richtige Weise."

Es ist selten, dass zwei der berühmtesten Investoren zur gleichen Zeit auf entgegengesetzten Seiten derselben Wette stehen. Carl Icahn verkaufte währenddessen alle seine verbliebenen Occidental-Anteile. Er hatte zuletzt noch eine Beteiligung von zehn Prozent gehalten.

Autorin: Gina Moesing, wallstreet:online Zentralredaktion


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