IRW-PRESS: Neometals Ltd: Neometals Ltd.: Primobius unterzeichnet Memorandum of Understanding (MOU) für Nordamerika mit Stelco (STLC) über den Bau einer Anlage für Extraktion- und Recycling von Batteriematerialien

Höhepunkte

- Primobius (Joint Venture zwischen Neometals und der SMS group) schließt Memorandum of Understanding (MoU) über Recycling von Lithiumionenbatterien mit führendem kanadischen Stahlproduzenten Stelco Inc. (TSX: STLC) ab;

- MoU erwägt potenzielles Joint-Venture von 50:50, um Batteriepakete aus Altfahrzeugen und ausrangierte Batterien zu recyclen; und

- MoU stellt wichtige kommerzielle Abmachungen für Primobius ersten potenziellen Betrieb in Nordamerika mit einem Partner, der große Mengen an ausrangierten Batterien liefern kann, auf.

27. Mai 2021 - Die innovative Projektentwicklungsgesellschaft Neometals Ltd (ASX: NMT) (Neometals oder das Unternehmen) gibt bekannt, dass Primobius GmbH (Primobius), das Joint-Venture-Unternehmen, das zu jeweils 50 % im Besitz von Neometals und der SMS group GmbH (SMS group) ist, ein nicht verbindliches Memorandum of Understanding (MoU) mit Stelco Inc. (Stelco) unterzeichnet hat. Stelco ist ein vollständiges Tochterunternehmen von Stelco Holdings Inc., einem an der Toronto Stock Exchange (TSX) notierten Stahlhersteller mit Hauptsitz in Hamilton, Ontario.

Das MoU liefert den Rahmen für die Gründung eines eingetragenen 50:50-Joint-Ventures zwischen Primobius und Stelco (JV) über eine Lithium-Ionen-Batterie- (LiB)-Recyclingtechnologie. Laut Joint-Venture wäre Primobius für die Bereitstellung einer speziellen Recyclinganlage neben Stelcos geplantem Fahrzeugrecyclingbetrieb verantwortlich, der von den JV-Partnern bei gleicher Verteilung der Investitionskosten und Aufteilung der finanziellen Erträge betrieben werden soll.

Nach Abschluss des MoU möchten Primobius und Stelco Informationen teilen, eine Due Diligence durchführen und zusammen ein Geschäftsszenario für langfristige kommerzielle Beziehungen zwischen den Parteien aufbauen. Das MoU umfasst die potenzielle Gründung eines eingetragenen 50:50-Joint-Ventures für die Verarbeitung von Batteriezellen aus Produktionsschrott sowie Alt-Elektrofahrzeugen in Nordamerika. Die Anlage wird auf Primobius eigenem Verarbeitungsverfahren nach erfolgreicher Durchführung der Demotests im Demonstrationswerk SMS Hilchenbach in Deutschland im Septemberquartal 2021 zugeschnitten sein. Zu den Arbeiten zur Produktbewertung gehören die Bestätigung qualitativer und quantitativer Eigenschaften durch Stelco und potenzielle Kunden. Diese laufen parallel zu Produktbewertungsarbeiten, die im Rahmen zahlreicher Vereinbarungen, die sich Primobius bislang sichern konnte, geplant wurden. Diese decken die komplette Palette an Kathodenvorläufermaterialien ab (Nickel, Kobalt, Lithium, Mangan).

Dieses MoU mit Stelco ist bedeutsam und stellt nicht nur eine weitere Recyclingpartnerschaft für Primobius dar, sondern ist die erste, die auf Batterien aus Alt-Elektrofahrzeugen abzielt. Außerdem stellt sie die erste kommerzielle Beziehung in Nordamerika dar, wo fünf riesige Batteriefabriken in Produktion sind. Präsident Joe Bidens kürzlich angekündigte Investition in Elektrofahrzeuge in Höhe von 174 Mrd. US-$ bestätigt die Marktvorhersagen für die USA, im Jahre 2025 die zweitgrößte Megafabrik zu haben (Quelle: Benchmark Mineral Intelligence - Mai 2021).

Neometals Managing Director Chris Reed sagte dazu:

Neometals ist natürlich sehr enthusiastisch, dass die Primobius-Partner so schnell wirtschaftliche Fortschritte gemacht haben. Europa ist noch immer unser Hauptausgangspunkt, auch wenn Nordamerika ein wichtiger Zielmarkt ist und unser bestehendes MoU mit Itochu für das Recycling in Japan ergänzt. Wir freuen uns über die Gelegenheit, diese Zusammenarbeit mit Stelco zu beginnen, die ähnliche Ziele bei der Entwicklung der Kreislaufwirtschaft haben. Primobius baut eine beeindruckende Pipeline aus potenziellen Ausgangsmaterialien für zukünftige kommerzielle Tätigkeiten auf, was durch dieses bedeutsame MoU bestätigt wird. Stelcos Fokus auf der Sicherung viel höherer Mengen an Alt-Elektrofahrzeugen sorgt für potenzielles Ausgangsmaterial für deutlich größere Anlagen als die, die benötigt werden, um den Produktionsschrott aus der Lithiumionenbatterie-Produktion zu bedienen.

Wenn es zustande kommt, wird das Joint-Venture auf den folgenden Grundprinzipien gegründet:

- Das Joint-Venture-Unternehmen wäre zu jeweils 50 % im Besitz von Primobius und Stelco, wobei jede Partei 50% der geschätzten Investitionskosten für Bau und Inbetriebnahme der Anlage zu tragen hätte.

- Primobius würde für das Joint Venture eine Recyclinganlage liefern und bauen, die eine nominale Zellverarbeitungskapazität von 20.000 tpa hat.

- Stelco würde für ausreichend Batteriezellen als Ausgangsmaterial für die Anlage sorgen.

- Das Joint Venture und Stelco würden aktiv einen Betrieb mit größerer Kapazität planen, um auf größere Mengen Zellen vorbereitet zu sein, wenn diese in der Zukunft verfügbar sind.

- Stelco würde einen geeigneten Standort stellen oder finden, der über die erforderlichen Genehmigungen für den Recyclingbetrieb verfügt. Die Kosten für diesen Standort wären in den geteilten Investitionskosten des Joint-Ventures enthalten.

- Primobius würde eine lizenzgebührenfreie (für die Zeit, in der Primobius ein Teil des Joint Ventures ist), unbefristete Lizenz für das Joint Venture beschaffen, um Primobius Batterierecyclingtechnologie in vom Joint Venture gebauten Anlagen in Nordamerika einzusetzen.

- Das Joint Venture würde eine offizielle Vereinbarung mit Primobius über den Bau, die Versorgung mit und die Inbetriebnahme von Gerätschaften für die Recyclinganlage (wahrscheinlich mit Unterstützung durch ein Projektteam von SMS) eingehen.

Die Vereinbarung ist ein nicht verpflichtendes Memorandum of Understanding, um potenzielle geschäftliche Abmachungen bewerten und verhandeln zu können. Es gibt keine Garantie, dass bindende, offizielle Vereinbarungen aus der Zusammenarbeit gemäß MoU resultieren werden. Das MoU hat eine Gültigkeit bis 31. Dezember 2022.

Über Stelco

Das 1910 gegründete Unternehmen Stelco ist vorwiegend in der Produktion und im Verkauf von Stahlprodukten tätig. Es besitzt und betreibt die neueste und eine der technologisch fortgeschrittensten integrierten Stahlherstellungsfabriken in Nordamerika. Die Stahlprodukte von Stelco werden an Kunden im Bau-, Auto-, Energie- und Anwendungssektor in ganz Kanada und den USA sowie auch verschiedene Stahldienstleister, die regional Stahlprodukte liefern, verkauft. Stelco Holdings Inc., der 100-prozentige Besitzer von Stelco, ist an der Toronto Stock Exchange unter dem Symbol STLC notiert.

Autorisiert im Namen von Christopher Reed, Managing Director von Neometals

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Für weitere Informationen kontaktieren Sie sich bitte:

Chris Reed

Managing Director

Neometals Ltd

T: +61 8 9322 1182

E-mail: info@neometals.com.au

Jeremy Mcmanus

General Manager - Commercial and IR

Neometals Ltd

T: +61 8 9322 1182

E-mail: jmcmanus@neometals.com.au

Über Neometals Ltd.

Neometals entwickelt auf innovative Weise Möglichkeiten bei Mineralen und modernen Materialien, die für eine nachhaltige Zukunft von grundlegender Bedeutung sind. Angesichts einer Schwerpunktlegung auf dem Megatrend der Energiespeicherung ist die Strategie auf die Risikosenkung und Entwicklung langlebiger Projekte mit starken Partnern sowie auf die Integration in der Wertschöpfungskette ausgerichtet, um die Margen und den Wert für die Aktionäre zu steigern.

Neometals verfügt über vier Kernprojekte mit großen Partnern, die den globalen Übergang zu sauberen Energien unterstützen und sich über die gesamte Batterie-Wertschöpfungskette erstrecken:

Recycling und Ressourcenrückgewinnung:

- Recycling von Lithium-Ionen-Batterien - ein proprietäres Verfahren zur Rückgewinnung von Kobalt und anderen wertvollen Materialien aus verbrauchten und verschrotteten Lithium-Batterien. Pilotanlagentests abgeschlossen und Pläne zur Durchführung von Versuchen im Demonstrationsmaßstab mit dem 50:50-JV-Partner SMS group weit fortgeschritten. Ziel ist eine Entwicklungsentscheidung Anfang 2022; und

- Vanadium-Rückgewinnung - alleinige Finanzierung der Bewertung eines potenziellen 50:50-Joint-Ventures mit Critical Metals Ltd. hinsichtlich der Gewinnung von Vanadium durch die Verarbeitung von Nebenprodukten (die Schlacke) des führenden skandinavischen Stahlherstellers SSAB. Auf Grundlage eines zehnjährigen Schlackenlieferabkommens soll bis Dezember 2022 eine Entscheidung hinsichtlich der Entwicklung einer nachhaltigen europäischen Produktion von hochreinem Vanadiumpentoxid getroffen werden.

Weiterführende Materialien:

- Lithium-Raffinerie-Projekt - Bewertung der Entwicklung der ersten Lithiumraffinerie in Indien, die die Batteriekathodenindustrie mit dem potentiellen 50:50-JV-Partner Manikaran Power beliefern soll, untermauert durch eine verbindliche Option auf die jährliche Abnahme von 57.000 Tonnen Spodumenkonzentrat mit einem Gehalt von 6 % von Mt Marion während der gesamten Lebensdauer.

Vorgelagerte Industrieminerale:

- Barrambie Titanium and Vanadium Project - eine der weltweit höchstgradigen Titan-Vanadium-Hartgestein-Lagerstätten, die auf eine Erschließungsentscheidung Mitte 2022 mit dem potenziellen 50:50 JV-Partner IMUMR hinarbeitet.

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