TOKIO (dpa-AFX) - Eine hohe Nachfrage aus China haben die japanischen Exporte im Januar angekurbelt. Die Ausfuhren seien im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mit. Damit zogen die Exporte das zweite Mal in Folge an - im Dezember waren sie erstmals seit zwei Jahren gestiegen und zwar um zwei Prozent. Ein Teil des Anstiegs im Januar dürfte allerdings darauf zurückzuführen sein, dass in China die Ferien in diesem Jahr zum Neujahrsfest später als noch 2020 sind.

Die Erholung der Ausfuhren ist aber trotzdem ein Hoffnungsschimmer für die coronageplagte Wirtschaft Japans, auch wenn die Experten im Januar mit einem etwas stärkeren Anstieg gerechnet hatten. Schwach entwickelten sich dagegen weiter die Einfuhren. Die Importe sanken im Januar im Jahresvergleich um 9,5 Prozent und damit stärker als von Volkswirten prognostiziert. Im Dezember waren die Einfuhren um 11,6 Prozent gesunken - dies ist eine Folge der schwachen Inlandsnachfrage./zb/stk