Chinesische Hersteller wie JinkoSolar (WKN: A0Q87R) dominieren den Solarmarkt, weil sie oft zu sehr niedrigen Kosten produzieren und so Gewinne erzielen, während die Konkurrenz häufig nur Verluste erwirtschaftet.

Dennoch bestehen für die chinesischen Aktien häufig spezielle Probleme. So können Anleger außerhalb Chinas nur ADRs (spezielle Zertifikate) und nicht die Aktien selbst handeln. Darüber hinaus sind in China schon viele Bilanzbetrugsfälle aufgetreten, die bei den Anlegern Unsicherheit hervorrufen und die Risiken insgesamt erhöhen. Im Fall von JinkoSolar können Anleger in Deutschland die amerikanischen ADR-Zertifikate handeln.

Abgesehen von diesen Risiken entwickelt sich das Unternehmen bisher sehr gut. So stieg beispielsweise der Umsatz zwischen 2014 und 2020 von 1.619 auf 5.089 Mio. US-Dollar. Das operative Ergebnis verbesserte sich von 152,2 auf 275,14 Mio. US-Dollar. Zuletzt berichtete JinkoSolar über zwei positive Entwicklungen.

1. JinkoSolar mit neuem Projekt

Die zu JinkoSolar gehörende Tochter Jinko Power Technologies erhielt in Saudi-Arabien bei einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag für das 300-MW-Saad-Solarprojekt. Der Bau ist 2022 bis 2023 in der Zentralprovinz geplant. Die Saudi Power Procurement Company nimmt im Rahmen eines über 25 Jahre laufenden Vertrages den Strom ab.

JinkoSolar verwendet in Saudi-Arabien doppelseitige Solarpaneele, die sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite Sonnenstrahlen aufnehmen und so die Effizienz erhöhen. Das Land rechnet nach der Fertigstellung mit jährlichen CO2-Einsparungen in Höhe von 500.000 Tonnen.

„Wir freuen uns über den Zuschlag für das 300-MW-Saad-Solarprojekt in Saudi-Arabien. Er ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für unseren Erfolg in der Region und positioniert uns strategisch in einem der weltweit größten und am schnellsten wachsenden Märkte für erneuerbare Energien. Wir sind stolz darauf, dass wir mit der Durchführung dieses Projekts einen wertvollen Beitrag zum von der Regierung in der Vision 2030 festgelegten Wachstumsplan leisten können. Wir danken dem Energieministerium, seinen Beratern und allen Beteiligten für ihre Professionalität und Sorgfalt während des gesamten Prozesses und werden eng mit ihnen zusammenarbeiten, um die erfolgreiche Durchführung des Projekts sicherzustellen“, sagte JinkoSolar-Gründer und -CEO Xiande Li.

2. Neueste Solarmodule für Kenia

Der afrikanische Kontinent könnte hinsichtlich der erneuerbaren Energien- und grünen Wasserstoff-Produktion zukünftig eine bedeutende Rolle einnehmen. JinkoSolar hat nun in Kenia seine neueste Solarpanele Tiger Neo mit einer Leistung von 410 bis 620 MW auf den Markt gebracht. Sie produziert 3 % mehr Strom als bisherige Modelle, besitzt eine längere Lebensdauer und trägt gleichzeitig zur Senkung der Solarparkkosten bei.

JinkoSolar hatte in Kenia bereits 2019 das 55-MW-Solarkraftwerk Garissa mit Solarmodulen ausgestattet. Solarpanele leisten in Afrika einen wichtigen Beitrag, um die ländliche Bevölkerung zu elektrifizieren.

Der Artikel JinkoSolar-Aktie: 2 gute News! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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Autor: Christof Welzel, Motley Fool beitragender Investmentanalyst


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