Der Oktober lief für die Anleger der JinkoSolar-Aktie bisher durchaus positiv, wenn man den Blick auf den nach Norden strebenden Kursverlauf der richtet. Doch das Misstrauen in der Community gegenüber den Kursschwankungen des Aktienkurses bleibt. Daran können vermutlich auch diese Good News nichts ändern.

Verifizierung erfüllt

Wie der chinesische Solarmodulhersteller JinkoSolar am heutigen Mittwoch mitteilte, haben die Modulreihen Tiger und Tiger Pro die Standards für die CO2-Fußabdruck-Verifizierung des TÜV Rheinland erfüllt. In der Untersuchung wurde die gesamte Umweltauswirkung von der Rohstoffverarbeitung bis hin zur Entsorgung der Modulreihen bewertet. 

Der CTO von JinkoSolar, Dr. Hao Jin, sagt dazu in der Mitteilung: „Wir sind sehr stolz, diese Zertifizierung vom TÜV Rheinland zu erhalten. […] Die Umsetzung des Konzepts zur Emissionsreduzierung über den gesamten Lebenszyklus, die Quantifizierung von Treibhausgasdaten und die Identifizierung von „Emissions-Hotspots“ waren beispielsweise sehr erfolgreiche Initiativen, die es JinkoSolar ermöglicht haben, präventive und proaktive Umweltmanagementmaßnahmen zu ergreifen”.

JinkoSolar spendet Laptops

Gemeinsam mit Catholic Charities Jacksonville hat JinkoSolar in Jacksonville lebenden Geflüchteten geholfen, ihren Englischunterricht zu erleichtern, indem der Zugang zu Geräten und dem Internet bereitgestellt wurde. Laut der Pressemitteilung spendete JinkoSolar der Catholic Charities 70 neue Laptops, um den Geflüchteten zu helfen, an einem Kurs zur Verbesserung ihrer Englischkenntnisse teilzunehmen. 

Catholic Charities Jacksonville leiht die Laptops an die Schüler aus, damit mehrere Klassen von Geflüchteten davon profitieren können. Zudem stellt JinkoSolar 30 Familien ein Jahr lang einen kostenlosen Hochgeschwindigkeits-Internetzugang zur Verfügung.

Lori Weber, Regionaldirektorin von Catholic Charities Jacksonville, sagt dazu in der Mitteilung: „Wir können JinkoSolar nicht genug für die Laptops und den Internetzugang danken, denn das ist eine echte Investition in den Erfolg dieser hart arbeitenden Flüchtlinge, die sich hier im Nordosten Floridas ein neues Leben aufbauen.“ 

Die JinkoSolar-Aktie

Wie man es von der JinkoSolar-Aktie gewohnt ist, bleibt der Kursverlauf ein ständiges Auf und Ab. Dennoch zeigte sich die Aktie im Oktober von ihrer besseren Seite und stieg von 35,78 Euro am 30. September an der Frankfurter Börse auf aktuell 50,55 Euro. Damit kommt der Aktienkurs auch dem Jahreshoch vom Dezember 2020 wieder näher, was bei knapp 70 Euro liegt.

https://www.boersennews.de/markt/aktien/detail/us47759t1007/

Unter den Anlegern im BörsenNews-Forum sind weiterhin viele der Meinung, dass JinkoSolar ein langfristiges Investment ist. Auch Nutzer sauerkrautbeaut wartet weiter ab: “Na ja und bei Jinko bin ich jetzt schon fast 1 Jahr investiert , ich lass se einfach liegen , irgendwann gehts hier auch wieder nachhaltig über 50”. 

Und Nutzer Solareddy hat für seine Einschätzung Zustimmung aus der Community erhalten: “[…] Ich kann viele Anleger verstehen die von Jinko enttäuscht sind, da man die letzten Jahre mit den meisten anderen Aktien jede Menge Geld verdienen konnte oder kann. Deswegen aber JKS als Pommes Bude zu bezeichnen wäre falsch – bisher und das ist schon lange habe ich mit Jinko gutes Geld verdient, aber eben nur als langfristiger Anleger.

Short gehen kann man natürlich auch aber man brauch das richtige Timing. Es gibt hier viele welche hoffen immer ganz schnell viel Geld zu verdienen – das sind immer noch die Auswirkungen vom letztjährigen Hype wo die Aktie binnen 5 Wochen von 20 Euro auf 77 Euro hoch geschossen ist. Das hat leider auch was mit Gier zu tun. […]”

/mb