Die Quartalsberichtssaison nimmt in den USA so langsam Fahrt auf. Traditionell stehen zu Beginn die US-Banken im Fokus. So veröffentlichten am gestrigen Dienstag (13.07.) unter anderem JPMorgan Chase und Goldman Sachs ihre Ergebnisse für das 2. Quartal 2021. In den nächsten Tagen folgen weitere Banken. Obwohl sowohl JPMorgan Chase als auch Goldman Sachs den Marktakteuren durchaus positive Ergebnisse präsentieren konnten, fielen die (ersten) Reaktionen auf die Zahlen etwas verhalten aus. Schauen wir zunächst auf die Situation bei Goldman Sachs.

Goldman Sachs – Aktie nach den Zahlen

Da hat Goldman Sachs (WKN: 920332  ISIN: US38141G1040  Ticker-Symbol: GOS) ordentlich „Einen rausgehauen“; so könnte das Fazit zu den Zahlen salopp formuliert lauten. Goldman Sachs erzielte im abgelaufenen Quartal einen Gewinn in Höhe von 5,5 Mrd. US-Dollar. Goldman Sachs konnte damit die Vorgaben aus dem 2. Quartal des Vorjahres sowie die Prognosen der Analysten deutlich übertreffen. Bei den Erträgen (Umsatz) konnte Goldman Sachs ebenfalls punkten. Diese beliefen sich im aktuellen Berichtszeitraum auf 15,4 Mrd. US-Dollar; ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal. Trotz der starken Quartalsergebnisse blieb eine nachhaltig positive Reaktion des Aktienkurses zunächst aus. Dennoch manifestiert sich zusehends ein spannendes Chartbild.

Goldman Sachs

Aus charttechnischer Sicht dominieren derzeit zwei Kursbereiche das Handelsgeschehen. Auf der Oberseite ist es das markante Hoch bei 393 US-Dollar und auf der Unterseite ist es die gut ausgebaute Unterstützung bei 350 US-Dollar. Insofern lässt sich die Aufgabenstellung für die Aktie kurz und knapp wie folgt zusammenfassen: Goldman Sachs muss auf ein neues Hoch ausbrechen und darf nicht unter die 350 US-Dollar abtauchen. Auch Mitbewerber JPMorgan Chase ließ sich nicht „lumpen“ und präsentierte ebenfalls ein starkes Zahlenwerk.

JPMorgan Chase – Starke Zahlen verpuffen!

JPMorgan Chase (WKN: 850628  ISIN: US46625H1005  Ticker-Symbol: CMC) musste im Jahresvergleich zwar einen Rückgang der Erträge verzeichnen, konnte allerdings auf der Gewinnseite punkten. JPMorgan Chase verzeichnete im abgelaufenen Quartal Erträge in Höhe von 30,5 Mrd. US-Dollar; nach 33,1 Mrd. US-Dollar im entsprechenden Vorjahresquartal. Trotz des Rückgangs lagen die Erträge im aktuellen Berichtszeitraum aber über den Erwartungen der Marktakteure. In puncto Gewinn konnte die US-Bank überzeugen und steigerte diesen deutlich auf 11,95 Mrd. US-Dollar, nach 4,69 Mrd. US-Dollar im zweiten Quartal 2020.

JPMorgan Chase

Die Reaktion auf die Zahlen fiel jedoch eher verhalten aus. Aus charttechnischer Sicht muss es der Aktie zunächst gelingen, den Widerstand bei 160 US-Dollar zu überwinden. Gleichzeitig sollte es für die Aktie von JPMorgan Chase nicht mehr unter die 146,5 US-Dollar gehen.

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