Eine einzelne Aktie wie windeln.de (WKN: WNDL20) oder GameStop (WKN: A0HGDX) macht natürlich noch keinen Börsencrash. Vor allem nicht im Moment. Rein formal können wir festhalten, dass sogar das Gegenteil der Fall ist. Schließlich ist die Performance bei solchen dynamischen Aktien in Summe positiv. Das heißt, dass die Anteilsscheine (wenn auch zu einem kleinen Anteil) eher zum Rekordhoch beitragen.

Auch ansonsten könnte die Annahme, dass Aktien wie windeln.de oder GameStop zu einem Börsencrash beitragen, zunächst unbegründet sein. Immerhin investieren jetzt mehr Investoren in Aktien. Auch jüngere Investoren gehören dazu. Wobei in Teilen das Wörtchen spekulieren besser passen könnte.

Da wären wir wiederum auch beim Kernthema: Spekulation könnte zu einem Börsencrash führen. Riskieren wir daher einen Blick darauf, was passieren müsste, damit sich die Dynamik womöglich dreht.

GameStop, windeln.de & Co.: Anfang einer Kausalkette?

Es ist zugegebenermaßen unwahrscheinlich, dass eine einzelne Aktie wie die von GameStop oder auch von windeln.de zu einem Börsencrash reicht. Selbst wenn zwei oder drei solch dynamischer Werte korrigieren sollten, könnte die Summe des breiten Marktes das locker abfedern. Zumal es andere Schwergewichte gibt, die für Indizes von entscheidenderer Bedeutung sind.

Allerdings: Wenn sich das hohe Interesse an solch dynamischen Aktien mehrt und sie in Summe ein gewisses Gewicht erreichen, könnte die Gefahr durchaus vorhanden sein. Ich persönlich sehe jedoch ein anderes Problem: Nämlich, dass die Stimmung insgesamt am Aktienmarkt kippen könnte.

Aktien wie die von GameStop und von windeln.de könnten im Moment eine Art Gradmesser dafür sein, wie die Gemütslage der Investoren ist. Moderat euphorisch bin ich derzeit geneigt, die allgemeine Lage zu nennen. Wobei es im Extremen und bei diesen vereinzelten Aktien teilweise sehr euphorisch ist. Euphorie könnte hingegen ein Wendepunkt sein, der in einer Korrektur oder einem Börsencrash mündet.

Wenn die Aktien wie die von GameStop oder windeln.de crashen, könnte das zu einer Kettenreaktion führen. Vielleicht sehen auch einige jüngere ETF- und Indexfonds-Investoren, dass die Aktienmärkte nicht immer weiter steigen. Insofern könnte es ein gewisses Gewicht geben, das sich bei diesen Aktien nicht leugnen lässt. Zumindest jedoch ein Zünglein an der Waage.

Alles im Rahmen der Normalität

Der normale Börsenalltag verkraftet jedoch auch solche Extreme wie die Aktien von GameStop oder windeln.de. Hin und wieder gibt es einfach solche Phasen. Womöglich kann das zu einem Börsencrash führen. Wobei noch immer die Devise gilt: Alles kann, nix muss.

Foolishe Investoren sollten sich daher nicht um diese Namen sorgen. Die Börsen und die Aktienmärkte sind im Allgemeinen robust. Vergessen dürfen wir außerdem nicht: Nach einem noch hypothetischen Börsencrash folgt in der Regel auch wieder eine Rallye.

Der Artikel Können Aktien wie windeln.de, GameStop & Co. zu einem Börsencrash führen? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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