KASSEL (dpa-AFX) - Eine stärkere Düngernachfrage von Landwirten und gestiegene Verkaufsmengen von Auftausalz in Nordamerika haben K+S <DE000KSAG888> zum Start ins Jahr 2019 angetrieben. Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund acht Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, wie das MDax-Unternehmen <DE0008467416> am Dienstag in Kassel mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um etwa 14 Prozent auf 270 Millionen Euro zu. Beide Werte liegen leicht über den durchschnittlichen Analystenschätzungen. Dabei standen höheren Absatzpreisen etwa für Kalidünger sowie für Salze teils höhere Frachtkosten gegenüber.

"Wir sind mit viel Schwung ins neue Geschäftsjahr gestartet", sagte Konzernchef Burkhard Lohr laut Mitteilung. Er erwartet 2019 weiterhin eine deutliche Steigerung des operativen Gewinns um mindestens 15,5 Prozent auf 700 bis 850 Millionen Euro. Zudem soll der freie Mittelzufluss (Free Cashflow) erstmals seit 2013 positiv werden. Dabei setzt der Manager neben einer guten Düngernachfrage auch auf eine reibungslosere Produktion. So sei für das verbleibende Jahr nicht mit entsorgungsbedingten Produktionseinschränkungen aufgrund längerer Niedrigwasserperioden in der Werra zu rechnen./mis/zb