Assoziierst du Beyond Meat (WKN: A2N7XQ) noch immer mit dem klassischen Burger? Oder womöglich mit Hackfleisch im Allgemeinen? Vielleicht kennst du inzwischen auch mehr Produkte. Dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass es die Würstchen sind, die die Verbraucher am ehesten im Sinn haben, wenn sie an diese Produktpalette denken.

Auch wenn das in Teilen ein Zeichen der Stärke sein mag: Es ist ein größeres Problem für Beyond Meat. Andere Produkte sind offenbar nicht im Fokus der Verbraucher. Ja, teilweise nicht einmal im Zentrum der Wahrnehmung von Systemgastronomie-Ketten, mit denen man kooperiert. Blicken wir auf die Details.

Beyond Meat: Was ist mit der Pepperoni?

In den USA steht bei Beyond Meat die Pepperoni im Vordergrund. Nein, es geht nicht um eine vegane Alternative für die scharfe Pflanze. Wer in vielen Orten eine Pepperoni-Pizza bestellt, der erhält schließlich eine mit Salami. Das Management des US-Unternehmens wollte eine Alternative etablieren mit gleichem Geschmack, ähnlicher Konsistenz und eben nur auf Pflanzenbasis. Unter anderem für Pizza Hut.

Trotzdem titelt die US-Nachrichtenagentur Bloomberg: Keines der Restaurants hat diese Pepperoni dauerhaft ins Repertoire aufgenommen. Gleiches gelte in Teilen für Restaurants von Ketten wie KFC oder Taco Bell, wo es Partnerschaften und Produkte gegeben hat. Aber wohl kein dauerhaftes Angebot einer veganen Alternative.

Das bedeute, dass Beyond Meat zwar Millionen US-Dollar in Forschung und Entwicklung und den Vertrieb investiert habe, aber mit zweifelhaftem Erfolg. Ein Kernproblem, das wir erneut so bezeichnen können: Es bleibt zunächst offenbar bei Burgern und Würstchen, was diesen Namen angeht. Zumindest in der Wahrnehmung und mit Blick auf die maßgeblichen Kooperationen.

Konkurrenz erstarkt ebenfalls

Bloomberg geht jedoch noch weiter. Bei Beyond Meat führe auch eine erstarkende Konkurrenz in diesem Markt dazu, dass gewisse Produkte einfach nicht ankämen. Was die anderen Alternativen angehe, produziere zum Beispiel auch Hormel Foods eine Pepperoni-Alternative. Sprich: Salami zum Belegen. Das sei eine zusätzliche Belastung.

Im Endeffekt müssen wir daher erneut das Fazit ziehen, dass bei Beyond Meat das qualitative und das quantitative Wachstum nicht ganz rund läuft. Wie lange die Investoren noch geduldig sein sollten? Eine andere Frage. Hoffen wir, dass die Zahlen für das zweite Vierteljahr zumindest etwas besser ausfallen, damit wir die Möglichkeit eines Turnarounds sehen. Und ja: Selbst wenn lediglich Burger und Würstchen dafür verantwortlich wären: Das wäre trotzdem eine willkommene Wendung.

Der Artikel Kann Beyond Meat mehr als Burger & Würstchen? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Beyond Meat und Hormel Foods. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Beyond Meat.

Motley Fool Deutschland 2022

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


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