Viacom betreibt eine Kabelfernsehsparte mit 160 Kanälen (MTV, Nickelodeon, BET, VH1 etc.) in über 160 Ländern und eine Unterhaltungssparte (Paramount Pictures, DreamWorks). In 2005 wurden Infinity (zweitgrößtes Radiounternehmen), CBS Television Networks (Fusion mit CBS in 2000), die Themenparks und Buchverlage abgespalten.

Viacom musste im abgelaufenen Geschäftsjahr einige Rückschläge verkraften. Der profitable Wachstumskurs konnte nicht fortgesetzt werden. Im Gegenteil: Der Umsatz sank um 3,7% auf 13 Mrd $. Beim Gewinn musste sogar ein Rückgang von 19,6% auf 1,9 Mrd $ verkraftet werden. Allerdings hätten die Ergebnisse noch deutlich schlechter ausfallen können. Nur den großen Kinoerfolgen "Teenage Ninja Turtels" und "Transformers: Age of Extinction" hat es Viacom zu verdanken, dass der nur knapp unter dem historischen Durchschnitt lag.

Jetzt möchte Viacom wieder verstärkt in sein TV- und Online-Geschäft investieren. Dazu setzt der Medienkonzern gezielt auf den Ausbau seiner Streaming-Dienste. Dabei sieht sich Viacom nicht als direkter Konkurrent von Netflix, Amazon Prime oder Maxdome, sondern eher als echter Alternative zum klassischen Fernsehen. Viacom möchte typische TV-Sender im Internet streamen und dadurch auf der ganzen Welt verfügbar machen. Ob sich dieses Modell unter der starken Konkurrenz behaupten kann, bleibt abzuwarten. Rückenwind ist aber durch die Kooperation mit dem Medienoligarchen Axel Springer zu erwarten. Viacom und Springer möchten das TV-Geschäft gemeinsam betreiben. Viacom liefert dazu die Rechte an Sendern wie MTV, Comedy Central und Nickelodeon. Springer führt seinen Nachrichtensender N24 ins Feld und trumpft gleichzeitig mit einem ganzen Imperium an Werbeund Vermarktungsflächen auf. Die Gemeinschaftsunternehmung muss aber kartellrechtlich noch genehmigt werden

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Dieser Gastbeitrag wurde uns freundlicherweise von "Die Aktien-Analyse" zur Verfügung gestellt.