Die Aktie von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) zahlt bekanntlich keine Dividende an die Investoren aus. Obwohl das Portfolio von Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft auf ausschüttende Aktien setzt, stehen regelmäßige Ausschüttungen bei der Beteiligungsgesellschaft nicht auf der Tagesordnung.

Selbst mit 145 Mrd. US-Dollar nicht. Allerdings setzt Berkshire Hathaway, beziehungsweise das Führungs-Team rund um Warren Buffett, auf eine andere Form von Kapitalrückführungen: nämlich Aktienrückkäufe. Das führt zwar Cash an die Investoren zurück, allerdings nicht auf eine zahlungswirksame Art und Weise.

Können Foolishe Investoren trotzdem mit der Aktie von Berkshire Hathaway einen soliden Cashflow erhalten? Es könnte Ausweichmöglichkeiten geben, die jedoch Vor- und Nachteile besitzen.

Berkshire Hathaway: So kannst du Cash generieren

Grundsätzlich sollten sich Foolishe Investoren einer Sache gewiss sein: Wie bei jeder anderen Aktie oder jedem ETF auch, gibt es Möglichkeiten, um Cash aus seiner Position zu bekommen. Teilverkäufe oder Entsparpläne sind eine Option, aus dem Bestand heraus solide Einkommensströme zu generieren. Wobei mit jedem Verkauf ein Teil der Position liquidiert wird.

Warren Buffett macht das übrigens auch, zumindest indirekt. Regelmäßig spendet das Orakel von Omaha einen Teil seiner Aktien von Berkshire Hathaway für wohltätige Zwecke. Indirekt handelt es sich hierbei im Spenden in liquider Form. Die Aktien werden schließlich häufig liquidiert, um ihren Zwecken gerecht zu werden. Trotz der Spenden wächst das Vermögen des Starinvestors weiter, was an einer regelmäßigen Rendite liegt. Wir erkennen daher: Teilverkäufe können eine Variante sein, trotz fehlender Dividende Cash zu generieren.

Neben Gebühren, die ein klarer Nachteil sind, gibt es andere Faktoren, die man berücksichtigen sollte. So benötigt man in der Regel für eine wirksame Cash-Generierung mit Blick auf Allokation und die Entnahmerate eine gewisse Summe, die in Aktien von Berkshire Hathaway investiert sind. Bei einer kleineren Position könnte ansonsten die Stückelung ein Problem sein. Bei der A-Aktie sowieso, doch selbst die B-Aktie kommt auf ein Aktienkursniveau von 277,90 US-Dollar (16.07.2021, maßgeblich für alle Kurse und fundamentalen Kennzahlen). Ohne Zweifel eine weitere Baustelle, wenn man Cash von der Beteiligungsgesellschaft erhalten will.

Es gibt Möglichkeiten, aber …

Wie wir daher im Endeffekt erkennen können, gibt es Möglichkeiten, um mithilfe von Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway regelmäßig Cash zu generieren. Teilverkäufe dürften die beste Option sein. Allerdings mit gewissen Tücken.

Um beispielsweise nachhaltige 4 % zu entsparen, müsste man als Investor mindestens 25 Aktien besitzen. Mit einem Verkauf von lediglich einer Aktie dürften Gebühren ein Problem sein, das aktiv die Rendite mindert. Möglicherweise gibt es daher für viele Investoren bessere Lösungen, um Cash zu generieren. Einer Dividende kommen diese Möglichkeiten schließlich nicht sonderlich nahe.

Der Artikel Keine Dividende von Berkshire Hathaway: Kann man trotzdem Cash generieren? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

Unsere Top-Aktie für das Jahr 2021

Es gibt ein Unternehmen, dessen Name zurzeit bei den Analysten von The Motley Fool sehr, sehr häufig fällt. Es ist für uns DIE Top-Investition für das Jahr 2021.

Du könntest ebenfalls davon profitieren. Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen. Deshalb haben wir jetzt einen kostenlosen Spezialreport zusammengestellt, der dieses Unternehmen detailliert vorstellt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $265 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

Motley Fool Deutschland 2021

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

Jetzt den vollständigen Artikel lesen