Die ganz große Aufwärtsdynamik hat der Dax in diesen Tagen nicht mehr zu bieten. Nach dem starken Anstieg infolge der Impfstoffhoffnungen ist mittlerweile wieder etwas Ruhe eingekehrt. Während einige Werte dem zuletzt hohen Tempo Tribut zollen müssen, hindert die aktuelle Verschnaufpause wiederum andere Aktien nicht daran, ihre Aufwärtsambitionen weiter zu verfolgen. Unsere beiden heutige Protagonisten Bayer und BASF spiegeln die derzeitige Bandbreite wider.

BASF – Neues Kaufsignal vor Augen!

BASF (WKN: BASF11  ISIN: DE000BASF111  Ticker-Symbol: BAS) befindet sich in einer spannenden, aber gleichzeitig ambivalenten Konstellation. Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung (11.11.) nahm die Aktie den massiven Widerstandsbereich um 58,0 Euro / 58,4 Euro ins Visier. Dieser wird von den markanten Hochs aus dem Juni und dem Oktober dieses Jahres gebildet. Aus charttechnischer Sicht ist es von großer Bedeutung, dass BASF den Schwung nutzen und signifikant(!) über das Widerstandsniveau ausbrechen kann. Kürzlich unternahm die Aktie bereits einen vielversprechenden Versuch, das Widerstandscluster auszuhebeln.

BASF

Ausbruchssituationen sind mitunter eine heikle Angelegenheit und so ist es auch im Fall von BASF. Die Aktie vermochte es zwar, über die 58,4 Euro zu setzen, doch wirklich nachhaltig war das Ganze bislang noch nicht. Das würde sich aus unserer Sicht mit dem Erreichen der 60,5 Euro ändern. Ein solcher Vorstoß würde das Erholungsszenario bei BASF womöglich weiter befeuern. Auf der Unterseite ist vor allem auf den Bereich von 50,0 Euro zu achten. Sollte es für BASF darunter gehen, ist aus charttechnischer Sicht Obacht geboten. Während es für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bei BASF weiterhin gut aussieht, hat dieses Szenario bei Bayer zuletzt einen Dämpfer bekommen.

Bayer – Knickt die Aktie nun ein?

Die Aktie des Leverkusener Chemiekonzerns Bayer (WKN: BAY001  ISIN: DE000BAY0017  Ticker-Symbol: BAYN) verpasste es zuletzt, die psychologisch wichtige Marke von 50,0 Euro zu überwinden und drehte im Anschluss nach unten ab…

Bayer-Aktie

Dass nach dem formidablen Zwischensprint eine Konsolidierung eingesetzt hat, sollte nicht überraschen. Für Bayer muss es jedoch darauf ankommen, diese idealerweise auf den Bereich von 45,0 Euro zu beschränken. Geht es darunter, ist Vorsicht geboten. Sollte es für die Bayer-Aktie hingegen sogar unter die 40,0 Euro gehen, ist eine Neubewertung der Lage unumgänglich. Auf der Oberseite ist es von zentraler Bedeutung, dass es der Aktie gelingt, über den Widerstand von 55,0 Euro zu laufen. Erst dieser Kraftakt würde die Bodenbildung bei Bayer entscheidend voranbringen.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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