(Im 4. Absatz wurde berichtigt, dass Seniorenpflegeheime und Kitas zum Kerngeschäft der Gruppe gehören und keinen Geschäftsbereich "neben dem Kerngeschäft" bilden.)

BERLIN (dpa-AFX) - Dank einer hohen Nachfrage nach Dienstleistungen wie der Gebäudereinigung ist es für die Berliner Dussmann-Gruppe im vergangenen Jahr wieder besser gelaufen. Auch das in Berlin ansässige "Kulturkaufhaus" der Gruppe hat nach den Einschränkungen in der Corona-Pandemie wieder mehr verkauft, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Demnach stieg der Gesamtumsatz im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um rund elf Prozent auf mehr als 2,3 Milliarden Euro.

Rund zwei Drittel des Umsatzes gehen demnach auf die Dienstleistungssparte zurück. Dieser Bereich umfasst neben der Gebäudereinigung auch Hausmeister- und Sicherheitsdienste sowie das Catering-Geschäft, also die Belieferung von Kantinen. Angaben zum operativen Ergebnis und zu Gewinnen oder Verlusten machte die Gruppe nicht.

Das "Kulturkaufhaus" habe seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 20 Prozent auf 30 Millionen Euro erhöht, hieß es. Vom Vorkrisenniveau ist das Warenhaus allerdings noch weit entfernt: Im Jahr 2019 fiel der Umsatz um sechs Millionen Euro höher aus.

Zum Kerngeschäft von Dussmann gehören auch Seniorenpflegeheime und Kitas. Die Sparte macht mehr als ein Fünftel des Umsatzes aus.

Weltweit beschäftigte das Unternehmen Ende 2021 rund 64 600 Mitarbeiter und damit rund 4000 mehr als im Jahr davor./maa/DP/he