BERLIN (dpa-AFX) - Höhere Neuwagenpreise und mehr verkaufte Autos haben den Umsatz von Autohändlern und Werkstätten im vergangenen Jahr auf rund 186 Milliarden Euro steigen lassen. Das waren etwa vier Prozent mehr als noch im Jahr zuvor, wie der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) am Mittwoch in Berlin mitteilte. Ein großer Teil davon entfiel mit rund 73,4 Milliarden Euro auf den Neuwagenverkauf. Dieser stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent. "Der Grund dafür ist in erster Linie der um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegene durchschnittliche Neuwagenpreis", hieß es zur Begründung. 33 580 Euro kostete demnach ein neues Auto im Durchschnitt.

Mit 3,6 Millionen Fahrzeugen hatten die in Deutschland lebenden Verbraucher im vergangenen Jahr so viele neue Autos gekauft wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Werkstätten hingegen mussten einen deutlichen Umsatzrückgang von knapp 11 Prozent auf rund 30 Milliarden Euro verzeichnen. "Die Gründe dafür liegen in einer seit Jahren rückläufigen Reparaturhäufigkeit und einer im vergangenen Jahr niedrigeren Wartungshäufigkeit." Zudem sei die durchschnittliche Schadenssumme ebenfalls im Vorjahresvergleich zurückgegangen./maa/DP/he