BERLIN (dpa-AFX) - Die CDU-Spitze bemüht sich nach der umstrittenen Entscheidung für die Kanzlerkandidatur von Parteichef Armin Laschet, Sachthemen in den Vordergrund zu rücken. Der CDU-Vorstand habe in seinen Online-Beratungen am Montag mit verschiedenen Gästen aus der Bundestagsfraktion über die Gründerszene in Deutschland beraten, wie aus Teilnehmerkreisen zu hören war. Demnach wurde über mögliche Erleichterungen für Unternehmensgründungen diskutiert. Themen seien auch Investitionsbedingungen für Start-Ups, Mitarbeiterbeteiligung und die Entwicklung von Talenten im Land.

Aus Teilnehmerkreisen hieß es weiter, als Gäste seien unter anderem die stellvertretende Unionsfraktionschefin und Vorsitzende des Netzwerks Digitalisierung der CDU, Nadine Schön, der Gründer der Firma "Get your guide", Johannes Reck, sowie Katharina Jünger, Mitgründerin und CEO der Firma Teleclinic, zu den Beratungen dazu geschaltet. Außerdem hätten der Beauftragte des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, Thomas Jarzombek, sowie der digitalpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tankred Schipanski, teilgenommen.

Generalsekretär Paul Ziemiak teilte demnach mit, die Münchner Agentur Serviceplan werde für die CDU als Lead-Agentur im Bundestagswahlkampf arbeiten. Die Agentur habe bereits das neue Corporate Design der CDU gestaltet und sei beim digitalen CDU-Parteitag im Januar tätig gewesen. Ziemiak wurde mit den Worten zitiert: "Wir setzen damit auf die größte inhaber- und partnergeführte Agenturgruppe Europas und damit auf einen starken und renommierten Partner." Die bisherige hochprofessionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit habe die CDU in dieser Entscheidung bestärkt./bk/DP/mis