FRANKFURT (dpa-AFX) - Hochrangige Berater von US-Präsident Donald Trump denken unterrichteten Kreisen zufolge über einen übergangsweisen Deal im Handelsstreit mit China nach. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag mit Bezug auf mehrere informierte Personen. Die Überlegung sehen vor, neue Strafzölle auf chinesische Waren zeitlich zu verschieben oder rückgängig zu machen, wenn China im Gegenzug zu Zugeständnissen bereit ist. Dabei soll es um den Umgang mit geistigem Eigentum und den Kauf landwirtschaftlicher US-Güter durch China gehen.

Laut Bloomberg sind die Überlegungen im Rahmen von Vorbereitungen auf neue Gespräche mit der chinesischen Handelsdelegation zustande gekommen. Die Gespräche sollen in den kommenden Wochen in Washington stattfinden. Ziel des anvisierten vorläufigen Deals sei es, den Handelskonflikt mit China zumindest zeitweise auf Eis zu legen. Hintergrund seien Befürchtungen im Weißen Haus über die jüngste Eskalation des Konflikts und die Folgen für die US-Wirtschaft im Wahljahr 2020.

Die Debatte sei vorläufiger Natur, berichtet Bloomberg weiter. Trump habe einem solchen Vorgehen noch nicht zugestimmt./bgf/jsl/stw