Der Bitcoin ist im Vorfeld des EZB-Zinsentscheids am Donnerstag unter die Marke von 19.000 US-Dollar gefallen. Das ist der tiefste Stand seit Juni 2022. Auch andere Kryptowährungen gaben zuletzt kräftig nach.

Am Mittwochnachmittag steht der Bitcoin fast sechs Prozent im Minus. Eine Einheit der Kryptowährung kostet derzeit laut CoinMarketCap nur noch 18.756 US-Dollar. Zuletzt kostete die nach Marktwert größte Kryptowährung der Welt Mitte Juni so wenig.

Auch andere Kryptowährungen gaben zuletzt kräftig nach: Der Marktwert aller weltweit 20.888 Digitalwährungen fiel heute erneut unter die Marke von einer Billion US-Dollar. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt des vergangenen Bitcoin-Booms im November 2021 waren es fast drei Billionen US-Dollar gewesen. 

Die Aussicht auf weiter steigende Zinsen belastet den Krypto-Markt. Analyst Timo Emden von Emden Research sagte dem Handelsblatt: "Anleger dies- und jenseits des Atlantiks befinden sich im Klammergriff der Inflations- und Zinssorgen. Es wächst die Furcht, dass das Tempo im aktuellen Zinserhöhungszyklus noch mal forciert werden könnte."

Morgen steht der nächste Zinsentscheid der EZB an. Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins um 0,75 Prozentpunkte erhöht das wäre der größte Zinsschritt in der Geschichte der EZB.

Steigende Zinsen machen risikoreiche und zinslose Anlagen wie Kryptowährungen weniger attraktiv. Zinstragende Titel wie festverzinsliche Wertpapiere gewinnen hingegen an Attraktivität hinzu.

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Autor: Ferdinand Hammer, wallstreet:online Zentralredaktion

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