Der oft unbeachtete, aber sehr wichtige Rohstoff Kupfer, findet sich bisher weder direkt in den meisten Depots noch indirekt wieder. Dabei steigt der weltweite Hunger nach Kupfer immer stärker. Nicht nur für die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung, die meist Kupferdraht und Kupferkabel als zwingenden Grundstoff benötigen. In Deutschland wird derzeit noch 57% des verarbeiteten Kupfers in der Kabel- und Elektroindustrie, 15% in der Baubranche, 9% in der Automobilindustrie und 8% in der Maschinenbaubranche verwendet. Doch greift man sich nur die Automobilindustrie aus dieser Verbrauchsliste heraus, so verbrauchen Hybrid-Autos doppelt so viel Kupfer wie Autos mit Verbrennungsmotoren. Plug-in Hybride dreimal so viel Kupfer und reine E-Mobilität sogar bis zu viermal so viel Kupfer im Vergleich zu Verbrennungsmotoren. Und die E-Mobilität nimmt gerade erst Fahrt auf. Strategische Investoren sollten daher wie beim Schach vorausdenken.

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Quelle: derfinanzinvestor.de