WIESBADEN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Landeanflüge auf dem Frankfurter Flughafen tragen zur städtischen Umweltbelastung mit Ultrafeinstaub bei. Allerdings ist diese Belastung deutlich geringer als solche, die durch das Flughafengelände selbst entsteht, wie aus Messungen des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hervorgeht.

Vom Verkehr am Frankfurter Flughafen in der dicht besiedelten Rhein-Main-Region sind auch Teile von Rheinland-Pfalz betroffen, besonders die Landeshauptstadt Mainz. Die aktuellen Auswertungen bestätigten, dass der Flughafen neben anderen Verursachern, wie etwa dem Straßenverkehr, eine erhebliche Quelle von Ultrafeinstaub sei, erklärten Hessens Umweltministerin Priska Hinz und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (beide Grüne) am Dienstag in Wiesbaden. Ultrafeinstaub besteht aus sehr kleinen Partikeln in der Luft. Sie stehen in Verdacht, womöglich gesundheitsschädlich zu sein.

Die HLNUG-Studie ergab, dass bei allen Messstationen in Frankfurt signifikant höhere Konzentrationen an Ultrafeinstaub auftraten, wenn der Wind aus Richtung des Flughafens wehte. Als nächstes wollen die Wissenschaftler auch die Auswirkungen der Starts genauer untersuchen./löb/DP/nas