KÖLN (dpa-AFX) - Der Chemiekonzern Lanxess hält trotz der Unsicherheiten durch den Krieg in der Ukraine und den massiven Corona-Lockdowns in China an seinem Jahresziel fest. So soll das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 2022 weiter "deutlich über" dem Vorjahresniveau von 1,01 Milliarden Euro liegen, wie der MDax-Konzern am Donnerstag bei der Vorlage der endgültigen Zahlen für das erste Quartal mitteilte. Darin ist das Microbial-Control-Geschäft, das Lanxess aktuell vom US-Duftstoff- und Aromenhersteller IFF übernimmt, weiterhin nicht enthalten. Im zweiten Quartal peilt Lanxess einen bereinigten operativen Gewinn von 280 bis 350 Millionen Euro an.

Wie bereits bekannt, stieg der Umsatz im ersten Quartal im Jahresvergleich um rund 44 Prozent auf gut 2,4 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn legte um fast ein Drittel auf 320 Millionen Euro zu. Unter dem Strich blieb mit 98 Millionen Euro über die Hälfte mehr hängen als vor einem Jahr./mis/jha/